Zwei Auswärtsspiele für den EHC Netphen
Netphener Eishockeycracks reisen nach Grefrath und Darmstadt
Das kommende Wochenende bietet für den EHC Netphen zwei Auswärtsspiele gegen Teams, die die Saison in der Regionalliga gestartet haben. Am Freitag reisen die EHC-Cracks zum Grefrather EG, zwei Tage später geht es nach Hessen zu den Darmstadt „Dukes“.
Die Grefrather EG schaffte in der Vorsaison den Aufstieg von der NRW-Liga in die Regionalliga. Dort konnten sie von Beginn an gut mithalten und sicherten sich in den letzten Wochen die Teilnahme am Oberliga-Pokal. Dort lief es bis heute nicht nach Wunsch für die Verantwortlichen aus Grefrath. Nach zwei Spielen steht nur ein Punkt auf der Habenseite, der aus einer Niederlage nach Penaltyschießen gegen den zweiten EHC-Gegner am nächsten Wochenende, den Darmstadt Dukes, resultiert. Im Team der Grefrather EG stehen viele Spieler, die ihren ersten Versuche auf dem glatten Geläuf im Nachwuchs der Krefelder Pinguine unternommen. Im Sturm spielt unter anderem der erfahrene René Reuter, der neben Bundesliga und Zweitligaerfahrung auch schon über 50 Spiele in der DEL absolviert hat. Dazu steht im Tor mit Marco Ohmann ein talentierter Torsteher, der seine Ausbildung bei den Kölner Junghaien absolviert hat.
Zwei Tage später tritt der EHC Netphen zum Rückspiel gegen die Darmstadt “Dukes“ an. Die Darmstädter begannen die Saison ebenso wie die Grefrather EG in der Regionalliga und konnten in letzter Minute noch auf den Oberliga-Pokal-Zug aufspringen. Im Hinspiel am 13. Januar konnten die Hessen mit einem 5:4 die Punkte aus dem Sportpark Siegerland entführen. Aktuell stehen Sie in der Tabelle mit acht Punkten nach vier Spielen auf dem dritten Tabellenplatz.
Im Kader des EHC Netphen gibt es nur eine kleine Veränderung. Neben den zwei langzeitverletzten fehlt Tim Bruch aus beruflichen Gründen. Dafür kehrt EHC-Kapitän Falk Elzner wieder in den Kader zurück.
Das Spiel am Freitag in Grefrath beginnt um 20:00Uhr, Auftaktbully in Darmstadt ist um 18:30Uhr. Für das Spiel in Grefrath setzt der EHC Netphen einen Bus ein. Abfahrt ist um 15:30 Uhr, wer noch mitfahren möchte kann sich in den EHC-Gruppen bei Facebook oder wkw oder unter kyra.weil@ehcnetphen.de anmelden.
EHC Netphen auch in Essen ohne Erfolg
3:8-Niederlage gegen die Moskitos Essen
Der EHC Netphen musste auch die Rückreise nach dem Spiel gegen die Moskitos Essen mit leeren Händen antreten. Im Spiel gegen einen der Topfavoriten auf den Oberliga-Pokalsieg unter der EHC mit 3:8 (1:1 1:5 2:2). Ohne die beruflich verhinderten Falk Elzner und Tim Bruch ging der EHC Netphen bereits nach sieben Sekunden durch Daniel Niestroj in Führung. In der Folgezeit mussten Sie den Esseners mehr und mehr das Feld überlassen und konnte sich bei Keeper Nils Isselhorst bedanken, der mit seinen Paraden dafür sorgte, dass es bis zur Pausensirene nur einmal im EHC-Gehäuse einschlug und die Teams mit 1:1 in die Pause gingen.
Im Zweiten Drittel waren dann die Essener Stürmer zielsicherer und konnten ihre optische Überlegenheit in zählbares ummünzen. Bis zur zweiten Pause erhöhten sie auf 6:1. Im Schlussdrittel konnten die EHC-Cracks mehr dagegenhalten. Nach einer kleinen Schlägerer agierten die Netphener einige Zeit in doppelter Überzahl. Diese nutzte Tim Linke um das Ergebnis mit zwei Toren binnen acht (!) Sekunden in der 54. Spielminute auf 3:6 zu verkürzen. Die Hoffnung, das Spiel zu drehen währte nur kurz. Die folgenden zwei Spielminuten nutzten die Essener, um mit zwei Toren den alten Abstand und gleichzeitig den Endstand herzustellen.
Aufholjagd nicht belohnt
EHC Netphen unterliegt EHC Krefeld mit 4:10 – André Bruch Doppeltorschütze
Der EHC Netphen musste sich nach einer tollen Aufholjagd im zweiten Drittel dem EHC Krefeld mit 4:10 (0:4 3:1 1:5) geschlagen geben. Dabei zeigte der EHC Netphen, der auf Rene Kutzner verzichten musste, im zweiten Drittel eine beeindruckende Aufholjagd und hätte mit besserer Chancenauswertung das Spiel drehen können. Im ersten Drittel gingen die Gäste mit ihrer ersten Torchance mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf des Drittels zeigten sie ihre Überlegenheit und erhöhten bis zur ersten Sirene auf 4:0. Im zweiten Drittel fingen sich die Seidenstädter einige Strafzeiten, die der EHC Netphen nutzte, um wieder ins Spiel zu kommen. Die heimischen Eisjäger drückten dem Spiel in dieser Phase klar ihren Stempel auf und kamen, Unterstützt von ihren Fans, zu einigen sehr guten Tormöglichkeiten. Dieser wurden allerdings nicht konsequent genutzt, dennoch kamen sie auf 3:4 heran. Allerdings hätten sie bei konsequenterer Chancenverwertung auch in Führung gehen können. „Die Strafzeitenflut im zweiten Drittel hat uns aus dem Tritt gebracht. Unserer jungen Mannschaft fehlt da die Cleverness“, so Krefelds Trainer Elmar Schmitz nach der Partie. Nach einer Auszeit der Gäste und einem Powerplaytor schlug das Pendel wieder in deren Richtung. Im Schlussabschnitt fand der EHC Netphen wie im Auftaktdrittel kein Mittel gegen das hohe Tempo der jungen Krefelder Mannschaft und musste weitere fünf Tore schlucken. Den vierten Treffer für den EHC erzielte André Bruch (zum 4:9) so dass der EHC Netphen mit einer 4:10-Niederlage das Eis verlassen mußte.
Torfolge: 0:1 Klöpper (3. – Vorarbeit Mebus, Schielke); 0:2 Bineschpayouh (6. – Klöpper, Schielke PP); 0:3 Swinnen (14. – Klöpper PP); 0:4 Swinnen (18.); 1:4 Linke (23. – A. Bruch); 2:4 Morys (27. – A. Bruch, Linke); 3:4 A. Bruch (31. – Linke, Kousek PP); 3:5 Swinnen (34. – Mebus, Klöpper PP); 3:6 Maas (45.); 3:7 Swinnen (49. – Klöpper, Bineschpayouh PK); 3:8 Mebus (52. – Bineschpayouh, Klöpper); 3:9 Beckers (56. – Lankes, Bauermeister PP); 4:9 A. Bruch (59. – Kousek, Elzner); 4:10 Bauermeister (60. – Oltmanns, Mebus)
Strafzeiten:
EHC: 28 + 10(Kousek) + 10(Stein)
EHC Krefeld: 22 + 10(Oltmanns) + 10(Giesen) + 10 + 10(=Spieldauerdisziplinarstrafe Orendorz)
Schiedsrichter: Merkel – Böckem, Teichrib
Zuschauer: 104
Aufstellung
EHC
Isselhorst (Sirringhaus) – Elzner, Schäfer, Weil, Isselhorst, Gieseler, Morys – Kousek, André Bruch, Tim Bruch, Stein, Linke, Niestroj, Herling, Müller
EHC Krefeld
Passmann (Wilmen) – Maas, Mebus, Schielke, Steenssens, Schmitz, Beckers, Lankes, Oltmnns, Klöpper, Swinnen, Giesen, Bauermeister, Bineschpayouh, Schubert, Kevin Orendorz
EHC Netphen am kommenden Wochenende zweimal gefordert
EHC Krefeld und Moskitos Essen die kommenden Gegner
Der EHC Netphen hat am dritten Wochenende des noch jungen Jahres das erste Doppel-wochenende vor der Brust. Am Freitag empfangen die heimischen Eisflitzer den EHC Krefeld im Siegerland, zwei Tage später reist der EHC Netphen zu den Moskitos Essen. Sowohl gegen die Krefelder wie such gegen auch gegen Essener Moskitos trat der EHC bereits in der Oberliga-Hauptrunde an und sah gegen beide recht gut aus. In den Heimspielen gegen Krefeld und Essen konnte der EHC Netphen jeweils eine Führung herausspielen, musste sich am Ende doch mit einer knappen Niederlage (4:5 gegen Essen und 3:5 gegen Krefeld) abfinden. Im Auswärtsspiel bei den Moskitos ging man ebenfalls in Führung, doch schnelle Gegentore im Mittelabschnitt brachen dem EHC das Genick und führten zur 2:9-Niederlage. Besser lief es im Spiel bei den Krefeldern. Der EHC Netphen zeigte seine beste Saisonleistung und holte bei den Seidenstädtern mit dem 6:3 den ersten und bis jetzt einzigen Saisonsieg. Dennoch beendete der EHC Krefeld die Hauptrunde mit einem Punkt Vorsprung einen Rang vor dem EHC Netphen auf Rang elf. Weiter vorne landeten die Moskitos Essen, die sich lange Hoffnungen auf die Oberliga-Endrunde gemacht haben, diese aber dann doch mit Platz neun um einen Rang verpasst haben.
Während der Kader der Moskitos Essen weitgehend gleich geblieben ist, bleibt der Kader der Krefelder weiterhin eine Wundertüte. Durch die Kooperation mit den Krefelder Pinguinen stehen immer wieder DNL-Akteure im von Elmar Schmitz trainierten Team. Zugleich macht das eine Einschätzung über die Stärke des Krefelder Kaders am Freitag schwer, da erst kurz vor dem Spiel feststeht, wer von der DNL in das Team des EHC Krefeld rückt. In der laufenden Saison stehen nach drei Spielen zwei Siege und eine Niederlage zu Buche. Mit dieser Ausbeute stehen die Seidenstädter momentan auf Platz eins der Pokalrunde. Die Essener haben ihr einziges Spiel gegen Regionalligameister Herner EV gewonnen und stehen in der noch nicht sehr aussagekräftigen Tabelle auf Platz fünf. Anpfiff am Freitag ist um 20:00 Uhr, das Spiel in Essen beginnt Sonntag um 18:30 Uhr.
Fehlen werden am Wochenende die langzeitverletzten René Sting und Dennis Breker. Dazu steht hinter dem Einsatz von Rene Kutzner wegen einer Ohr-OP noch ein Fragezeichen.
Auch gegen Regionallisten nichts zu holen
EHC Netphen unterliegt Darmstadt Dukes mit 4:5 – Zwei Tore von Tim Bruch
Freitag der 13. hat für den EHC Netphen seinem Ruf alle Ehre erwiesen. Der heimische Eishockeyligist unterlag den „Dukes“ aus Darmstadt mit 4:5 (1:2 1:2 2:1). Dabei hätten die Mannen vom EHC, die mit den Neuzugängen Patrick Morys und Daniel Niestroj aufliefen, am Ende mindestens einen Punkt verdient gehabt. Die Gäste kamen besser ins Spiel und drückten dem Spiel in den ersten zwölf Minuten ihren Stempel auf. Ihr Übergewicht setzten die Hessen in eine 2:0-Führung um, doch nach dem Anschlusstreffer durch Falk Elzner kam der EHC besser ins Spiel. So konnte man das zweite Drittel ausgeglichen gestalten und war im Schlussabschnitt die bessere Mannschaft. Während sich die EHC-Stürmer vor dem Tor schwer taten und einfach kein Scheibenglück hatten, machten es die Verteidiger den Hessen zu einfach, Tore zu schießen. So erhöhten die Darmstädter nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel auf 4:1, ehe Tim Bruch mit dem 2:4 in der 40. wieder etwas Hoffnung entfachte. Als dann Matti Stein kurz nach Wiederanpfiff auf 3:4 verkürzte, glaubten sowohl die Spieler wie auch die heimischen Fans an die Wende. Der EHC kämpfte, hatte an diesem besonderen Datum im Gegensatz zum ESC Darmstadt aber einfach kein Scheibenglück. So scheiterte Michal Kousek bei seinem Versuch auf 4:4 zu verkürzen mit einem Alleingang am Darmstädter Goalie. Als nur eine Minute später die „Dukes“ mit einem Penalty auf 3:5 erhöhten schien das Spiel schon entschieden. Der EHC versuchte nun weiterhin mit viel Kampf das Glück zu erzwingen, mehr als das 4:5 durch Tim Bruch sollte nicht mehr herausspringen. Auch ein Überzahlspiel kurz vor dem Schlusspfiff und die Herausnahme des Goalies brachte keinen Erfolg mehr. Zwar brachte der EHC viele Scheiben aufs Tor, die Gäste schafften es aber immer wieder in letzter Sekunde der Scheibe den Weg über die Torlinie zu verwehren. So musste sich der EHC auch im zweiten Spiel der Oberliga-Pokalrunde mit einer Niederlage abfinden.
Torfolge: 0:1 Engler (10. – Vorarbeit Jessberger, Labbé); 0:2 Johnson (12. – Engler, Gaitantzis); 1:2 Elzner (12. – Linke, André Bruch PP); 1:3 Minson (28. – Lingenfelser, Hummel); 1:4 Johnson (33. – Minson); 2:4 Tim Bruch (40. – Linke, Elzner); 3:4 Stein (44. – Kousek, André Bruch); 3:5 Peters (54. PS); 4:5 Tim Bruch (58. – Linke, Niestroj)
Strafzeiten:
EHC: 10
ESC Darmstadt: 16
Zuschauer: 144
Schiedsrichter: M. Schütz – Rohatsch, Böckem
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Weil, Henrik Isselhorst – Morys, Kousek, André Bruch, Tim Bruch, Stein, Linke, Herling, Niestroj, Müller
ESC Darmstadt
Doroschenko (Jakobi) – Engler, Hummel, Labbé, Jessberger, Johnson, Nissen, Sasek, Parejo, Minson, Gaitantzis, Schmidt, Lingenfelser, Peters
EHC Netphen empfängt Freitag die Darmstadt Dukes
Patrick Morys und Daniel Niestroj wechseln zum EHC Netphen
Nach dem Auftaktspiel im Oberliga-Pokal am vergangenen Freitag in Herne steht am kommenden Freitag das erste Heimspiel im neuen Jahr an. Um 20:00 Uhr treffen die Mannen vom EHC Netphen auf die Darmstadt Dukes. Die Darmstädter begannen die Saison in der Regionalliga, in der sie in letzter Minute noch auf den Oberliga-Pokal-Zug aufspringen konnten und die Dinslakener Kobras verdrängt haben. Bereits in der letzten Saison traf der EHC in der Regionalliga auf die Darmstädter, die da noch unter dem Namen RSC Darmstadt antraten. Alle vier Spiele waren hart umkämpft, wobei der EHC die Heimspiele (8:5 und 14:8) für sich entscheiden konnte, während Darmstadt kein gutes Pflaster für die heimischen Kufenflitzer war. Die zwei Fahrten nach Hessen endeten ohne Ertrag (3:8 und 3:6) für die Johannländer.
Die Darmstädter haben in der Sommerpause ihren Kader leicht umgestellt. Neben einem neuen Trainer haben sie mit Ilja Doroschenko einen neuen Torhüter verpflichtet, der in der Vorsaison mit den Frankfurter Löwen die Regionalliga dominiert hat und in die Oberliga aufgestiegen ist.
Nominell sind die Darmstädter das schwächste Team der Pokalrunde. Zum Auftakt der Pokalrunde unterlagen sie selbst stark ersatzgeschwächt einem mit vielen DNL-Spielern verstärkten EHC Krefeld mit 4:8. Dennoch gibt es für den EHC Netphen keinen Grund den kommenden Gegner zu unterschätzen. Die heimischen Kufencracks werden alles daran setzen, ihren Fans den ersten Heimsieg der laufenden Saison zu präsentieren.
Sofern alle Formailäten bis Freitag geklärt sind, werden dabei werden zwei „Neue“ im Kader des EHC Netphen behilflich sein. Vom Regionalligisten und Oberligapokal-Konkurrent EHC Neuwied wechseln mit Patrick Morys und Daniel Niestroj ein Verteidiger und ein Stür-mer zum EHC Netphen. Beide sind den Eishockey-Fans im Siegerland bereits aus ihrer Zeit beim EC Siegerland bekannt.
Verzichten muss Trainer Reinhard Bruch am Freitag weiterhin auf Dennis Breker und René Sting. Dazu steht hinter dem Einsatz von Tim Bruch aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen.
EHC Netphen mit erwarteter Niederlage
0:18-Niederlage bei den Roten Teufel Bad Nauheim – Comeback von Daniel Walther
Der EHC Netphen hat in seinem letzten Spiel der Oberliga-Hauptrunde die erwartete Niederlage kassiert. Bei den „Roten Teufeln“ aus Bad Nauheim unterlag der heimische Oberligist mit 0:18 (0:9 0:7 0:2). Trainer Reinhard Bruch musste erneut auf einige Akteure verzichten. Zu den langzeitverletzten Florian Schäfer, Rene Sting und Denis Breker kamen noch die Ausfälle von Tim Linke und Johannes Harnesk (beide Knieverletzung) hinzu. Dafür gab Daniel Walther nach seiner Handverletzung sein Comeback. Dazu rückten Daniel Herling, André Jung und Oberligadebütant Fabian Gedwieschat in die Mannschaft.
Von Beginn an hatten die Gastgeber das Heft in der Hand. Der EHC versuchte nach allen Kräften, das Ergebnis im Rahmen zu halten, das 0:9 nach den ersten zwanzig Spielminuten ließ allerdings nichts Gutes vermuten. Im zweiten Drittel lief es dann etwas besser, der EHC Netphen kassierte „nur“ sieben Gegentreffer, hatte aber seinerseits durch Michal Kousek und André Bruch einige gute Gelegenheiten zum Ehrentreffer. Im letzten Drittel bissen sich die Nauheimer Stürmer um Kevin Lavallee an EHC-Keeper Nils Isselhorst, der zu Spielmitte den Platz von Hendrik Sirringhaus eingenommen hatte, die Zähne aus. Die Hessen erspielten sich Chancen um Chancen, fanden aber immer wieder ihren Meister im Netphener Keeper. Das ging so weit, dass er sogar von Nauheimer Fans mit Sprechchören gefeiert wurde und einige junge Nauheimer Fans ihn nach Spielende wieder aufs Eis holen um sich Autogramme abzuholen. Am Ende musste er sich dann doch zweimal geschlagen gegen so dass der EHC Netphen wie im Hinspiel mit 0:18 vom Eis ging.
Torfolge: 0:1 Cardona (3. – Vorarbeit Baldys, Kujala); 0:2 Baldys (8. – Lavallee, Maaßen); 0:3 Kujala (9. – Stanley, Mangold); 0:4 Gare (9.); 0:5 Lavallee (10. – Striepke, May); 0:6 Baldys (12. – Striepke, Gare); 0:7 Lavallee (18. – Stanley, Kohl); 0:8 Striepke (19. – Baldys, Wex); 0:9 Lavallee (20. – Maaßen, Stanley); 0:10 Baldys (24. – Striepke, Ketter); 0:11 Gare (26. – Schwab, Mangold); 0:12 Gare (29. – Stanley, Schwab PP); 0:13 Maaßen (30. – Weibler, Baldys); 0:14 Lavellee (32. – Schwab, Stanley); 0:15 Kujala (39. – Stanley, Wex); 0:16 Schwab (40. – Maaßen, Ketter); 0:17 Gare (42. – Stanley, Cardona); 0:18 Schwab (59. – Kujala, Weibler)
Strafzeiten:
EHC: 6
„Rote Teufel“ Bad Nauheim: 2
Schiedsrichter: Kissing – Rößler, Trottmann
Zuschauer: 875
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (ab 29. Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Weil, Henrik Isselhorst – Kousek, André Bruch, Gedwieschat, Jung, Herling, Stein, Walther
„Rote Teufel“ Bad Nauheim
Glatzel (Keller) – Mangold, Ketter, Pöpel, Kohl – May, Baldys, Maaßen, Kujala, Cardona, Striepke, Gare, Lavallee, Schwab, Weibler, Wex, Stanley
Jahresabschluss des EHC Netphen
Letztes Spiel der Oberliga-Hauptrunde in Bad Nauheim
Einen Tag vor Silvester steigt für den EHC Netphen das letzte Saisonspiel in der Oberliga-Hauptrunde. Am vorletzten Tag des Jahres 2011 reisen die heimischen Kufencracks nach Hessen zu den „Roten Teufel“ aus Bad Nauheim. Die „Teufel“ gingen diese Saison ebenso wie in der vergangenen als einer der Favoriten in der Oberliga an den Start. Dieser Rolle wurde das Team von Trainer Fred Carroll vollkommen gerecht. Schon vor dem letzten Spiel haben sie hinter dem EHC Dortmund den zweiten Tabellenplatz sicher. Damit haben sie die inoffizielle Hessenwertung vor den Kassel „Huskies“ und den Löwen Frankfurt gewonnen. Die „Teufel“ legten zuletzt eine Serie von 15 Siegen in Serie hin. Insgesamt haben sie von ihren bislang 21 absolvierten Partien nur drei (gegen Dortmund, Duisburg und Hamm) nicht als Sieger verlassen.
Für den EHC Netphen geht es wie in den letzten Partien vor Weihnachten auch gegen die Hessen am Freitag nur um Schadensbegrenzung. Hierfür muss EHC-Trainer Reinhard weiterhin auf René Sting, Daniel Walther und Dennis Breker verzichten, außerdem hat sich der EHC Netphen vor Weihnachten von Verteidiger Benjamin Zech getrennt. Für das Spiel, das um 19:30 Uhr angepfiffen wird, setzt der EHC Netphen erneut einen Bus ein. Wer sich noch einen der letzten Plätze sichern will, kann sich unter kyra.weil@ehcnetphen.de oder in jeweiligen Gruppen in Facebook oder wkw anmelden. Abfahrt ist um 15:30 Uhr ab Sportpark Siegerland.
Erwartete Niederlage gegen die Kassel Huskies
EHC Netphen unterliegt den “Schlittenhunden” mit 0:16
Am Sonntagabend gab es für den EHC Netphen gegen die Kassel Huskies wie erwartet nichts zu holen. Erneut nur mit einer Rumpftruppe angetreten, unterlagen die heimischen Kufenflitzer mit 0:16 (0:8 0:4 0:4). Die Ausfallliste war ähnlich lang wie am Freitag in Dortmund. Erneut mussten mit Maximilian Müller, André Jung und Felix Bauer aus der „2. Welle“ einspringen, damit wenigstens zwei komplette Reihen auf dem Eis standen. Neben den langzeitverletzten fehlte am Sonntag auch Tim Linke, der in Dortmund eine Knieverletzung erlitten hat. Dafür kehrten Rene Kutzner und Tim Bruch wieder in Kader zurück. Zu allem Überfluss schied mit André Bruch der beste Netphener Spieler im Schlussdrittel aus. Bei einer unglücklichen Aktion bekam er einen Schläger ins Gesicht und musste blutend das Eis verlassen.
Die Gäste aus Hessen legten von Beginn an ein hohes Tempo an den Tag und brauchten nur ganze neun (!) Sekunden um mit 1:0 in Führung in gehen. Ähnlich ging es bis zur ersten Pause weiter, der EHC Netphen lag nach 20 Spielminuten bereits mit 0:8 hinten.
In den folgenden beiden Dritteln ließ es der Gast aus Hessen etwas lockerer angehen. Dennoch behielten sie die Oberhand und konnten jeweils vier Tore nachlegen. So stand am Ende der Partie ein 0:16 auf der Anzeigentafel.
Trotz der erneuten hohen Niederlage kann man den Mannen, die am Sonntag auf dem Eis standen keinen Vorwurf machen. Von der ersten bis zur letzten Spielminute ließen sie nicht den nötigen Einsatz vermissen, allerdings ist mit den momentan zur Verfügung stehenden Spielern gegen ein Oberliga-Spitzenteams einfach nicht mehr zu holen.
Torfolge: 0:1 Christ (1. – Vorarbeit Manuel Klinge, Sikora); 0:2 Manuel Klinge (3. – Valenti, Christ); 0:3 Roedger (4. – Mikesz, Alexander Heinrich); 0:4 Manuel Klinge (5. – Sikora); 0:5 Alexander Heinrich (10. – Roedger, Mikesz); 0:6 Alexander Heinrich (13. – Mikesz); 0:7 Manuel Klinge (17. – Christ, Engel); 0:8 Dennis Klinge (19. – Grund, Valenti); 0:9 Manuel Klinge (29. – Sikora, Christ); 0:10 Manuel Klinge (34. – Christ, Sikora); 0:11 Christ (35. – Mikesz, Alexander Heinrich); 0:12 Christ (37. – Sikora, Grund); 0:13 Mikesz (42. – Roedger); 0:14 Alexander Heinrich (56. ); 0:15 Roedger (58. – Alexander Heinrich, Valenti); 0:16 Stefan Heinrich (59. – Böhm, Hilgenberg)
Strafzeiten:
EHC: 12 + 10(Tim Bruch) + 10(André Bruch)
Kassel „Huskies“: 10
Schiedsrichter: Merkel – Block, Mörtl
Zuschauer: 174
Aufstellung
EHC
Isselhorst (ab 33. Sirringhaus) – Elzner, Kutzner, Fischbach, Andre Bruch – Harnesk, Kousek, Tim Bruch, Stein, Bauer, Jung, Müller
Kassel „Huskies“
Fous (Ondraschek) – Engel, Robitaille, Valenti, Glusanok, Hilgenberg, Grund – Manuel Klinge, Christ, Dennis Klinge, Sikora, Roedger, Böhm, Alexander Heinrich, Mikesz, Berendt, Stefan Heinrich
EHC Netphen schlägt sich wacker
Netpener Rumpftruppe unterliegt EHC Dortmund mit 0:19
Der EHC Netphen trat am Freitag die Reise zum Oberligaprimus EHC Dortmund erneut nur mit einem Mini-Team an. Zu den bekannten Ausfällen von Daniel Walther, René Sting und Dennis Breker gesellten sich unter der Woche noch die Ausfälle von Florian Schäfer (Handgelenk gebrochen), Rene Kutzner (Bindehautentzündung), Tim Bruch, Benjamin Zech und Henrik Isselhorst (alle drei beruflich verhindert). Damit EHC-Trainer Reinhard Bruch überhaupt eine spielfähige Mannschaft aufs Eis schicken konnte rückten Felix Bauer, Florian Fiscbach, Andre Jung, Kim Weil und Max Müller von der 1b ins Oberliga-Team. Damit stand mit Falk Elzner nur ein etatmäßiger Verteidiger auf dem Eis. Diese schlugen sich bei der 0:19 (0:2 0:9 0:8)-Niederlage recht wacker. Gegen die spielerische Überlegenheit der „Elche“ konnten sie nur mit kämpferischem Einsatz und Laufbereitschaft dagegenhalten und so versuchen das Ergebnis im Rahmen zu halten. Vor allem im ersten Drittel ging diese Matschroute auf. Dank eines starken Henri Sirringhaus, einem verspielten EHC Dortmund und viel Einsatz konnte das Ergebnis mit 0:2 noch im Rahmen gehalten werden. Ab dem zweiten Drittel war die Sache dann deutlicher. Die Dortmunder agierten zielstrebiger vor dem Netphener Gehäuse und die Siegerländer Kufnflitzer vernachlässigten zu oft die Defensive und luden den Gastgeber damit zum Tore-schießen ein. Sowohl Henrik Sirringhaus wie auch Nils Isselhorst, der gegen Mitte des Spiels planmäßig den Platz im Netphener Kasten einnahm, zeigten ihr ganzes Können und konnten das Ergebnis so noch im Rahmen halten. Am Ende wollten die Dortmunder die „20“ unbedingt voll machen, der EHC stemmte sich mit vehement dagegen und verhinderte so die zweite „Null“.
Großer Dank und Anerkennung geht an Max Müller, Andre Jung, Florian Fischbach und Felix Bauer aus der 1b, die sich trotz der zu erwartenden hohen Niederlage zur Verfügung gestellt haben und die Reise nach Dortmund angetreten haben.
Torfolge: 0:1 Schmerda (6. – Vorarbeit Pohanka, Stähle); 0:2 Petrozza (14. – Liesegang); 0:3 Martens (25. – Liesegang PP); 0:4 Michl (26. – Koziol); 0:5 Liesegang (27. – Martens, Petrozza); 0:6 Schlicht (29. – Bobon, Liesegang); 0:7 Petrozza (30. – Liesegang, Martens); 0:8 Pohanka (35. – Schmerda, Stähle); 0:9 Orendorz (35. – Liesegang, Petrozza); 0:10 Stähle (38. – Bobon, Michl); 0:11 Petrozza (40. – Liesegang, Schlicht); 0:12 Pohanka (45. – Schlicht, Schmerda); 0:13 Richter (45. – Michl, Bobon); 0:14 Schmerda (54. – Stähle, Kreuzmann); 0:15 Pohanka (56. – Martens, Liesegang); 0:16 Schlicht (56. – Stähle, Pohanka); 0:17 Michl (57. – Petrozza, Richter); 0:18 Martens (58. – Liesegang, Schlicht); 0:19 Bobon (59. – Liesegang, Martens)
Strafzeiten:
EHC: 6
EHC Dortmund: 2
Schiedsrichter: Heffler – Henkels, C. Sauer
Zuschauer: 646
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (ab 31. N. Isselhorst) – Elzner, Weil, Fischbach, André Bruch – Kousek, Jung, Linke, Stein, Harnesk, Müller, Bauer
EHC Dortmund
Finkenrath (ab 21. Kremer) – Kreuzmann, Orendorz, Neumann, Eickmann, Clusen, Ortwein – Michl, Martens, Schmerda, Richter, Stähle, Pohanka, Bobon, Koziol, Petrozza, Schlicht, Liesegang
Für alle, die am Freitag nicht in Dortmund waren, gibt es unter www.sportlive-tv.de/index.php/sport/saison-20112012/eishockey/223-ehc-dortmund-ehc-netphen eine Zusammenfassung.
Harte Brocken für den EHC Netphen
EHC Dortmund und die Kassel „Huskies“ die kommenden Gegner
Das kommende Wochenende bringt zwei harte Brocken für den EHC Netphen. Am letzten Wochenende vor Weihnachten treffen die heimischen Kufenflitzer mit dem EHC Dortmund und den Kassel „Huskies“ auf zwei Top-Teams der Oberliga West. Beide Teams gingen als große Favoriten in die diesjährige Oberliga-Saison. Dieser Rolle wurden beide Teams bisher gerecht. Die Dortmunder rangieren mit fünf Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz eins. Nach 18 Spielen stehen sie mit 46 Punkten auf Tabellenplatz eins, vor den Roten Teufeln aus Bad Nauheim. Die „Elche“ vom EHC Dortmund absolvieren bereits ihre dritte Oberliga-Saison. In der vergangenen Saison agierten sie in der Vorrunde ähnlich souverän, scheiterten in den Oberliga-Playoffs im Viertelfinale am EHC Klostersee. Nachdem die aktuelle Saison ähnlich dominant abgeschlossen haben, wollen sie in der folgenden Oberliga-Endrunde einen weiteren Versuch im Aufstiegsrennen unternehmen.
Im zweiten Spiel des Wochenendes treffen die Cracks von EHC Netphen auf die Kassel Huskies. Nach dem Lizenzentzug vollzogen die Huskies in der Vorsaison einen Neuanfang in der Hessenliga. Nach dem sie die souverän auf Platz eins abschlossen starten sie diese Saison in der Oberliga, wollen aber möglichst schnell weiter nach oben kommen. Dazu wurde ihr Kader im Sommer hochgradig verstärkt. Absoluter Kracher war die Verpflichtung von Nationalspieler Manuel Klinge, der von den Adler Mannheim direkt aus der DEL in die Oberliga wechselte. Klinge machte seine ersten DEL-Spiele für die Kassel “Huskies” und gehörte im Sommer noch zum erweiterten Kader für Eishockey-WM.
Wie die Dortmunder wurden auch die Kasseler ihrer Favoritenrolle gerecht, mussten aber zu Beginn einige Punkte wegen nicht spielberichtiger Spieler am „grünen Tisch“ abgeben. Dennoch haben sie sich in der Tabelle nach oben gearbeitet und stehen nach 17 Spielen mit 39 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.
In den Hinspielen gegen die kommenden Gegner war für die Netphener nicht viel zu holen. Zu Hause gegen die „Elche“ unterlag der EHC Netphen mit 1:7, gegen die „Huskies“ wurde es deutlicher. Bei den Hessen unterlag der EHC mit 3:18.
Das Spiel gegen den EHC Dortmund beginnt am Freitag im Eissportzentrum neben der Westfalenhalle um 20:00 Uhr, das Spiel gegen die Kassel „Huskies“ findet zwei Tage später um 19:30 Uhr im Sportpark Siegerland statt.
Ausfallen werden weiterhin die langzeitverletzen René Sting, Dennis Breker und Kapitän Daniel Walther.
Wer den EHC Netphen am Freitag begleiten will kann wieder im Bus mitfahren. Anmeldung unter kyra.weil@ehcnetphen.de oder in den jeweiligen Gruppen des EHC bei Facebook/WKW. Abfahrt ist um 16:00 Uhr.
EHC Netphen schlägt sich gegen Hamm wacker
Zweimal Rückstand gedreht – dennoch mit 3:9-Niederlage
Der EHC Netphen musste auch im Spiel gegen die Hammer „Eisbären“ eine Niederlage einstecken. Nach einer guten Leistung stand am Ende eine 3:9 (1:1 2:5 0:3)-Niederlage zu Buche, die sicher einige Tore zu hoch ausgefallen war. Der EHC Netphen schickte wie bereits in den letzten Wochen nur ein Mini-Team von zehn Feldspielern aufs Eis. Neben den bekannten Ausfällen mussten am Sonntagabend auch noch Tim Linke, Henrik Sirringhaus und Tim Bruch passen. Dafür rückte Mark Hall in den Kader und Rene Kutzner wurde von Reinhard Bruch in den Sturm beordert. Der EHC Netphen konnte dennoch in den ersten zwanzig Minuten gut Paroli bieten. In der eigenen Zone agierten die EHC-Cracks clever und ließen die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Sobald sich die Chance in der Offensive bot, spielten sie schnell nach vorne und suchten den schnellen Torabschluss. So konnten die Führung der „Eisbären“ (Torschütze Christian Gose) nur drei Minuten später durch Michal Kousek ausgleichen.
Zu Beginn des zweiten Drittels nutzten die Gäste zwei Unaufmerksamkeiten in der EHC-Defensive um bis zur 23. Spielminute auf 3:1 davonzuziehen. Der EHC Netphen ließ sich von den schnellen Gegentoren aber nicht entmutigen, sondern kämpfte sich erneut ins Spiel zurück. Nachdem Matti Stein in der 46. Spielminute bei einem Konter noch am Hammer Goalie scheiterte, machte es Johannes Harnesk zwei Minuten später besser und verkürzte in Überzahl auf 2:3. Der EHC war wieder im Spiel und konnte durch Benjamin Zech in der 33. Spielminute zum 3:3 ausgleichen. Erneute Unachtsamkeiten in der Defensive brachten den EHC um den verdienten Lohn. Drei weitere Tore der Gastgeber zum 3:6 Pausenstand sorgten für eine kleine Vorentscheidung. Die endgültige Entscheidung brachten dann die ersten fünf Spielminuten im Schlussdrittel. Die benötigten die „Eisbären“ um mit drei weiteren Toren zum 3:9 das Spiel zu entscheiden. In der Folgezeit ließ sich der EHC Netphen nicht hängen sondern wollte noch für Ergebniskosmetik sorgen. Die beste Chance dazu hatte André Bruch mit einem Penalty in der letzten Spielminute, mit dem er jedoch am Hammer Goalie scheiterte.
Torfolge: 0:1 Gose (5. Vorarbeit Potthoff, Sondermann PP); 1:1 Kousek (9. – A. Bruch, Harnesk PP); 1:2 Licau (22. – Polter, Feske); 1:3 Gose (23. – Potthoff, Vanek); 2:3 Harnesk (29. – Hall PP); 3:3 Zech (33. – Harnesk, H. Isselhorst); 3:4 Moallim (34. – Flasar, Loecke); 3:5 Gose (39. – Potthoff, Sondermann PP); 3:6 Gose (40. – Vanek, Sondermann); 3:7 Svejda (41. – Nieberle, Bergstermann); 3:8 Vanek (42. – Potthoff, Gose); 3:9 Vanek (45. – Potthoff, Gose)
Strafen:
EHC: 10
Hammer „Eisbären“: 8 + 10 (Nieberle)
Schiedsrichter: Starke – Heu, Th. Breuer
Zuschauer: 102
Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst – Elzner, Schäfer, Zech, Henrik Isselhorst – Harnesk, Kousek, André Bruch, Stein, Hall, Kutzner
Hammer „Eisbären“
Hoffmann (ab 50. Mende) – Flasar, Bitter, Pietzko, Sondermann, Pohl, Gleibler, Licau – Bergstermann, Potthoff, Feske, Polter, Gose, Moallim, Schulz, Nieberle, Svejda, Loecke, Vanek
EHC Netphen kehrt mit Niederlage aus Herford zurück
4:9-Niederlage gegen die Ice Dragons – Auftaktdrittel kostet Sieg
Der EHC Netphen kehrt auch aus Herford mit einer Niederlage im Gepäck zurück. Gegen die nur zwei Ränge besser platzierten „Ice Dragons“ musste man sich mit 4:9 (1:5 2:2 1:2) geschlagen geben. Obwohl im Kader der Netphener erneut nur elf Feldspieler und zwei Torhüter standen, hatte man sich insgeheim erhofft, den einen oder anderen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Diese Hoffnung war allerdings schon nach dem Auftaktdrittel zerronnen. Da hatten die Gastgeber schon eine 5:1-Führung herausgeschossen. Der EHC Netphen musste von Beginn an den Hausherren das Feld überlassen, ging aber dann mit der ersten Torchance durch Michal Kousek wie aus dem Nichts in Führung. Die Herforder zeigten sich nur kurz beeindruckt und nahmen das Heft wieder in die Hand. Binnen sechs Minuten, als der EHC nicht konsequent genug in der eigenen Zone agierte, drehte der HEV das Spiel und ging seinerseits mit 5:1 in Führung. Im zweiten Drittel löste Henrik Sirringhaus den glücklosen Nils Isselhorst im EHC-Gehäuse ab. Der EHC hielt stärker dagegen und konnte das Spiel offener gestalten. Die heimischen Kufenflitzer konnten durch Tim Linke und Matti Stein zweimal verkürzen nachdem die Herforder jeweils einen weiteren Treffer nachgelegt hatten. Mit dem Tor durch Tim Bruch zum 4:7 zu Beginn des Schlussdrittels keimte nochmal Hoffnung im EHC-Lager auf. Der EHC verstärkte seine Offensivbemühungen um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Dabei liefen sie in einige Konter, die die Gastgeber binnen einer Minute zu zwei Toren zum 9:4-Endstand nutzen konnten.
Torfolge: 1:0 Kousek (5. – Vorarbeit Harnesk); 1:1 Jeffrey Keller (10. – Vorarbeit Anderson, Reiss); 1:2 Bohle (10. – Klein, Kiel); 1:3 Reiss (12. – Anderson, Reim PK); 1:4 Klein (15. – Bohle, Seel); 1:5 Linnenbrügger (16. – Anderson, Reim); 1:6 McKague (27. – Schäfer, Piro); 2:6 Linke (29. – Harnesk, Kousek PP); 2:7 Jeffrey Keller (31. – Reim, Linnenbrügger); 3:7 Stein (39. – Zech, Kousek); 4:7 Tim Bruch (44. – Linke, Elzner PP); 4:8 Linnenbrügger (49. – Anderson, Reim); 4:9 Klein (50. – Bohle, Kiel)
Strafen:
EHC: 18
Herforder EV: 32
Zuschauer: 459
Schiedsrichter: Schmidt, Eugen – Strohmenger, Berger, E.
Aufstellung:
EHC
Nils Isselhorst (ab 21. Sirringhaus) – Zech, Kutzner, Schäfer, Elzner, Henrik Isselhorst – Tim Bruch, André Bruch, Harnesk, Kousek, Stein, Linke
Herforder EV
Grunwald (Lamers) – Reim, Domula, Kiel, Brinkmann, Reiss, Schäfer – Köhne, Jeffrey Keller, Piro, Nasebandt, Johannhardt, Bohle, McKague, Anderson, Linnenbrügger, Klein, Seel
Herford und Hamm die nächsten Gegner des EHC Netphen
Der EHC Netphen trifft am kommenden Wochenende auf die Ice Dragons aus Herford und die Eisbären aus Hamm. Der Auftakt für dieses Doppelwochenende steigt am Freitag, wenn die Mannen vom EHC um 21:00 Uhr in der Herforder Eishalle antreten, zwei Tage später empfangen sie die Hammer um 19:30 Uhr im heimischen Sportpark Siegerland. Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem auf Freitag, denn gegen die Herforder sollte mit etwas Glück der zweite Saisonsieg nicht allzu fern sein. Die Herforder haben sich im November von ihrem Kanadier Fraser Smith getrennt, der den EHC Netphen im Hinspiel (4:8) fast im Alleingang erlegt hat. Dafür verpflichteten sie in der vergangenen Woche den Kanadier Darren McKague, der vom TSV Peißenberg aus der Bayernliga nach Herford wechselt. Die Herforder stehen momentan mit sieben Punkten aus 15 Spielen auf Platz 10 der Oberliga West und damit zwei Ränge vor dem EHC Netphen.
Am Sonntag trifft der EHC Netphen auf die Hammer Eisbären. Im Gegensatz zu Freitag, wo der EHC Netphen sicher eine Chance auf einen Sieg hat, sind die Siegchancen im Spiel gegen die „Eisbären“ eher gering. Daher wird der EHC Netphen versuchen, das Spiel möglichst lange offen zu gestalten und dem Gegner lange Paroli zu bieten. Die Hammer „Eisbären“ stehen zu Zeit mit 31 Punkten auf dem sechsten Rang, und haben einen Platz unter den ersten acht so gut wie sicher.
EHC-Trainer Reinhard Bruch muss Wochenende weiterhin auf die Verletzten René Sting, Daniel und Dennis Breker verzichten. Dafür kehrt der zuletzt gesperrte Rene Kutzner wieder ins Team zurück.
Am Freitag setzt der EHC Netphen wieder einen Bus ein. Abfahrt ist um 16:00 Uhr, der Fahrpreis beträgt diesmal nur 10€. Anmeldung unter kyra.weil@ehcnetphen.de oder in den jeweiligen Gruppen des EHC bei Facebook/WKW.
EHC Netphen ohne Chance gegen die Frankfurter Löwen
Netphener Mini-Team unterliegt den Hessen mit 0:14 (0:8 0:3 0:3)
Der EHC Netphen hatte nur 24 Stunden nach dem Duell mit dem EV Duisburg mit den Frankfurter Löwen den nächsten Oberliga-Top-Club vor der Brust. Dabei waren die Vorzeichen gegenüber Freitag noch einen Tick schlechter. Zu den bekannten längeren Ausfällen von René Sting, Dennis Breker und Daniel Walther kamen noch Ausfälle von Rene Kutzner (Sperre nach Spieldauerdisziplinarstrafe); Benjamin Zech (Berufl.) und Nils Isselhorst (Krank). Somit rückte Kim Weil in den Kader von Reinhard Bruch, der dennoch nur zehn Feldspieler aufs Eis schicken konnte. Die Frankfurter nahmen direkt nach Spielbeginn das Heft in die Hand. Dem EHC Netphen blieb nur mit viel Einsatz dagegen zu halten um das Ergebnis in Grenzen zu halten. Dies sah nach den ersten zehn Spielminuten allerdings nicht so aus. Den Hessen genügte eben diese Zeitspanne um mit 7:0 in Führung zu gehen und das Spiel somit frühzeitig zu entscheiden. Bis dahin sah es nach einer deutlichen Niederlage aus, doch der EHC Netphen konnte sich etwas berappeln und leistete in den beiden kommenden Dritteln mehr Gegenwehr und konnte das Ergebnis doch noch im Rahmen halten. Dennoch stand am Ende eine deutliche 0:14-Niederlage zu Buche.
Torfolge: 0:1 Barta (2. – Vorarbeit Schenkel, Schwarzer); 0:2 Breiter (5. – Hensel, Schwarzer); 0:3 Radermacher (6.); 0:4 Barta (6. – Barg, Radermacher); 0.5 Barg (8.); 0:6 Sevo (9. – Schwarzer, Hensel); 0:7 Barta (10. – Barg, Kasten); 0:8 Sevo (14. – Breiter, Seyller); 0:9 Schweiger (34. – Thau, Schenkel); 0:10 Knihs (37. – Thau, Schenkel); 0:11 Barg (39. – Seyller, Sevo); 0:12 Kasten (44. – Müller, Hensel); 0:13 Barg (47. – Barta, Thau); 0:14 Fairbarn (54. – Kasten, Breiter)
Strafen:
EHC: 12
Löwen Frankfurt 8 + 10(Breiter)
Zuschauer: 4.020.
EHC Netphen auf verlorenem Posten
Mini-Team unterliegt mit 0:12 gegen den EV Duisburg
Der EHC Netphen ist wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Im Spiel gegen den EV Duisburg unterlag der heimische Oberligist mit 0:12 (0:6 0:2 0:4). Nach dem die Netphener am letzten Wochenende gegen den EHC Krefeld ihren ersten „Dreier“ geholt haben, war die Aufgabe am Freitag gegen die Duisburger „Füchse“ um einiges schwerer. EHC-Trainer Reinhard Bruch konnte erneut nur auf ein Mini-Team zurückgreifen. Zu den drei Ausfällen von René Sting, Daniel Walther und Dennis Breker kamen noch die Ausfälle von Tim Bruch, Henrik Isselhorst und Markus Gieseler. Somit lief der EHC nur mit elf Feldspielern auf und musste dazu auf die Dienste von Mark Hall und Daniel Herling zurückgreifen. Im Gegensatz dazu der EV Duisburg, der mit 20 Spielern auflief, die alle Ober- und Zweitligaerfahrung aufweisen können.
Die Duisburger nahmen direkt nach Spielbeginn das Heft in die Hand und schafften nach den ersten 20 Spielminuten die Vorentscheidung. Bis dahin hatten die Rheinländer schon einen 6:0-Führung herausgeschossen, während der EHC nur wenige offensive Akzente setzen konnte. Dies sollte sich im Mittel- und Schlussabschnitt leicht ändern. Der EHC Netphen konnte mehr dagegen halten und kam seinerseits zu einigen guten Einschussgelegenheiten. Vor allem André Bruch und Tim Linke scheiterten in aussichtsreichen Positionen. Beide kämpften wie die „Berserker“, um den verdienten Ehrentreffer, aber am Ende blieb die „Null“ auf Seiten des EHC Netphen.
Weiterer Wermutstropfen zu der deutlichen Niederlage war die fragwürdige Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Rene Kutzner, die sich das Netphener Eigengewächs in der vorletzten Spielminute nach einem Kniecheck einhandelte. Somit fällt für das heutige Spiel gegen die Frankfurter Löwen der nächste Verteidiger aus.
Torfolge: 0:1 Palka (5. – Vorarbeit Thomas Ziolkowski, Christoph Ziolkowski); 0:2 Strodel (8. – Gogulla, MacKay); 0:3 Dennis Fiscgbuch (9. – Hanke, Preibisch); 0:4 Huhn (12. – Dennis Fischbuch, Palka); 0:5 Preibisch (13. – Hanke, Hastenteufel); 0:6 Christoph Ziolkowski (17. – MacKay, Breitkreuz PP); 0:7 Hanke (26. – Gogulla, Dennis Fischbuch PP); 0:8 Christoph Ziolkowski (27. – MacKay, Strodel PP); 0:9 Dennis Fischbuch (47. – Hanke, Gogulla); 0:10 Dennis Fischbuch (53. – Preibisch, Opree PP); 0:11 Dennis Fischbuch (56. – Gogulla, Christoph Ziolkowski); 0:12 Preibisch (58. – Hanke, Dennis Fischbuch)
Strafzeiten:
EHC: 29 + 10(Schäfer) + Spieldauerdisziplinarstrafe(Kutzner)
EV Duisburg: 6
Zuschauer: 220
Schiedsrichter: Melia – Borger, Heu
Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst (Sirringhaus) – Elner, Schäfer, Zech, Kutzner – Harnesk, Kousek, Linke, André Bruch, Stein, Hall, Herling
EV Duisburg
Renkewitz (Blick) – Raaf-Effertz, Thomas Ziolkowski, Klingsporn, Hastenteufel, Opree, Gogulla, Daniel Fischbuch, Hanke, Strodel, Palka, Preibisch, Huhn, Breitkreuz, Dennis Fischbuch, Christoph Ziolkowsi, MacKay, Schlipper, Fröhlich
Erster Saisonsieg des EHC Netphen
6:3-Erfolg über EHC Krefeld – Drei Tore von Michal Kousek
Der EHC Netphen kann doch noch gewinnen. Nach sage und schreibe 14 Spielen gelang dem EHC Netphen im 15. Anlauf endlich der ersehnte erste Saisonsieg. Bei den Preußen des EHC Krefeld gewannen die heimischen Kufenflitzer dank einer guten Überzahlausbeute mit 6:3 (2:2 1:0 3:1). Ebenso wie am Freitag musste Reinhard Bruch wieder viele Ausfälle verkraften und trat nur mit einer Rumpftruppe an. Die übrig gebliebenen zeigten den Krefeldern aber, dass man mit Kämpferherz und mannschaftlicher Geschlossenheit auch numerisch stärkere Gegner bezwingen kann. Matchwinner dabei war Michal Kousek, der drei Tore beisteuerte. Der EHC begann wie in den vergangenen Partien wieder defensiv und ließ die Gastgeber das Spiel machen. Bereits in vierten Minute traf der zuletzt viel gescholtene Michal Kousek (Tor Nr. 1) wie aus dem nichts zum 1:0. Es sollte nicht der einzige Treffer des Tschechen werden. Die Krefelder erzielten war durch Andre Wagner in Unterzahl den Ausgleich, doch bereits mit der erneuten Führung zum 2:1 durch André Bruch zeigte der EHC, dass man in Krefeld gutes Powerplay spielen würde. Dies sollte sich bis zum Schlußpfiff so fortsetzen. Die Netphener boten den Preußen mit viel Kampf Paroli und erspielten sich so ein leichtes Chancenplus, dass Tim Bruch nach dem erneuten Ausgleich in der elften Spielminute, es sollte der letzte Ausgleich für Krefeld werden, zur 3:2-Führung nutzen konnte. Im Gegensatz zu den letzten Partien wurde der EHC diesmal nach einer guten Anfangsphase nicht ausgekontert sondern bleib seiner Linie treu. Die Krefelder blieben im Schlussabschnitt ohne zündeten Ideen. Nach dem nächsten Powerplaytor durch Michal Kousek (Tor Nr 2) zum 4:2, hatte Lorenze Maas zwar verkürzt, doch Johannes Harnesk hatte darauf die passende Antwort und stellte mit dem 5:3 den alten Abstand wieder her. Der EHC Netphen spielte die restlichen 15 Spielminute clever herunter und setzte durch Michal Kousek (Tor Nr. 3) in der letzten Spielminute zum 6:3 den Schlusspunkt.
Torfolge: 1:0 Kousek (4. ); 1:1 Wagner (6. – Vorarbeit Klein PK); 2:1 A. Bruch (8. – Linke PP); 2:2 Klein (11.); 3:2 T. Bruch (33. – Linke, Kutzner PP); 4:2 Kousek (42. – Zech PP); 4:3 Maas (44. – Kunce PP); 5:3 Harnesk (46. – Stein, Kousek); 6:3 Kousek (60. – Elzner, A. Bruch PP)
Strafen:
EHC: 14
EHC Krefeld: 22
Schiedsrichter: Vermölen – Becker, Küper
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Zech, Schäfer, Elzner, Harnesk, Isselhorst, Kutzner – André Bruch, Tim Bruch, Linke, Kousek, Hall, Stein
EHC Krefeld
Passmann (Petry) – Appelhans, Bronischewski, Maas, Schmitz, Schneider, Wagner, Beckers, Hirsch, Huber, Klein, Kunce, Lankes, Oltmanns, Schlesiger, Wodrich
EHC Netphen kehrt mit Niederlage aus Essen zurück
2:9-Niederlage gegen Moskitos – Genickbruch eine Sekunde vor Ende des Auftaktdrittels
Im Spiel des EHC Netphen bei den Essener Moskitos war schon beim Blick auf die Aufstellung klar, dass das Spiel für den EHC erneut ein harter Brocken sein würde. Bedingt durch die Strafe von Rene Kutzner aus Königsborn, den Verletzungen von Dennis Breker, René Sting und Daniel Walther und den berufsbedingten Ausfällen von Markus Gieseler und Henrik Isselhorst, trat der EHC nur mit zehn Feldspielern an. Diese zehn boten den Gastgeber bis zur Mitte der Partie aber einen großen Kampf, mussten sich dennoch am Ende viel zu deutlich mit 2:9 geschlagen geben. Zu Beginn des Spiels konnte der EHC gut dagegenhalten und erspielte sich einige gute Torgelegenheiten, wobei auch der Gastgeber nicht ganz chancenlos war. Somit war die 1:0-Führung des EHC durch Martin Oertel auch nicht ganz unverdient. Der Ausgleich durch die Essener fiel eine (!) Sekunde vor der Pausensirene. Der EHC hatte auf die 2:1-Führung der Moskitos durch das 2:2 von André Bruch keine 60 Sekunden später noch die passende Antwort, musste aber dann zwischen der 30. und 36. Spielminute drei Tore schlucken. „Der Ausgleich eine Sekunde vor der Pause war der Genickbruck“ so Netphens sportlicher Leiter Uwe Sting. „Nachdem wir uns nach dem 1:2 wieder zurückgekämpft hatten, brachten individuelle Fehler uns um den verdienten Lohn. Dabei waren die Essener bis dahin nicht viel besser als wir“, so Sting weiter. Im Schlussabschnitt hatte der EHC nicht mehr viel dagegenzusetzen. Die Moskitos Essen erzielten noch weitere vier Tore zum 2:9-Endstand.
Mann des Spiels war beim EHC Netphen Matti Stein. Nachdem er zu Beginn der Partie von einem Puck im Gesicht getroffen wurde, fuhr er mit einer Platzwunde ins Krankenhaus, um dann ab dem letzten Drittel wieder auf dem Eis zu stehen.
Torfolge: 1:0 Oertel (9. – Vorarbeit Kousek); 1:1 Koch (20.); 1:2 Hasselberg (25.); 2:2 A. Bruch (25.); 2:3 Sondern (30.); 2:4 Hasselberg (35. PP); 2:5 Schneider (36. PP); 2:6 Musga (42.); 2:7 Kryzyk (42.); 2:8 Hasselberg (58.); 2:9 Musga (59.)
Zwei Auswärtsspiele für den EHC Netphen
Essen und Krefeld die kommenden Gegner der heimischen Kufenflitzer
Der EHC Netphen hat am kommenden Wochenende zwei Auswärtsfahrten vor der Brust. Dabei reist der EHC zu zwei Mannschaften, gegen die er vor einigen Wochen beinahe die ersten Siege eingefahren hätte. Sowohl gegen die Moskitos Essen wie auch gegen den EHC Krefeld lag man in Führung, verspielte diese jedoch recht leichtfertig mit einer zu offensiven Ausrichtung. Im Spiel gegen die Moskitos führte der EHC Netphen bereits mit 4:1, ehe man dank einer Unaufmerksamkeit binnen 76 Sekunden den Ausgleich zum 4:4 kassierte und am Ende mit einer 4:5-Niederlage das Eis verlassen musste. Nach dem Einbruch in die Mannschaftskabine, wo einige Ausrüstungsgegenstände zerstört wurden konnten die Essener erst am zweiten Wochenende ins Spielgeschehen eingreifen. Diesen Schock haben sie inzwischen verdaut und liegen nach 12 Spielen mit 12 Punkten auf dem neunten Tabellenrang und kämpfen mit den „Bulldogs“ aus Königsborn um den letzten Platz der zur Teilnahme an der Oberliga-Endrunde berechtig.
Zwei Tage später traf man auf den EHC Krefeld, der das Spiel nach 3:1-Führung der Netphener drehen konnte und am Ende mit 3:5 triumphierte und den bis dato einzigen Sieg in der laufenden Saison holte. Somit liegen sie mit nur drei Punkten nach 13 Spielen auf dem elften Rang und damit einen Platz vor dem EHC Netphen. . Im Kader der Krefelder gint es immer große Fragezeichen, welche Spieler Trainer Elmar Schmitz einsetzen kann. Durch die Kooperation mit den Krefeld Pinguinen werden immer wieder junge Spieler abgezogen, um mit den Pinguinen DEL-Luft schnuppern zu können.
Das Spiel gegen die Essener Moskitos findet am Freitag um 20:00 Uhr in der Eissporthalle Essen-West statt, das Spiel in Krefeld in der altehrwürdigen Rheinlandhalle beginnt um 18:00 Uhr. Zu beiden Spielen setzt der EHC Netphen einen Bus ein. Abfahrt ist am Freitag um 15:30 Uhr, am Sonntag beginnt die Reise um 13:00 Uhr. Anmeldung unter kyra.weil@ehcnetphen.de oder in den jeweiligen Gruppen des EHC bei Facebook/WKW
Verletzt fehlen werden René Sting (Knie), Daniel Walther (Hand) und Dennis Breker (Schulter).
EHC Netphen unterliegt in Königsborn
1:10 – Niederlage gegen die Bulldogs – Ehrentreffer von Michal Kousek
Der EHC Netphen bleibt in der Oberliga weiter ohne Sieg. Im Spiel gegen die Bulldogs aus Königsborn unterlagen die Netphener mit 1:9 (1:3 0:5 0:2). Dabei konnte der EHC Netphen im Auftaktdrittel auch ohne René Sting (Knieverletzung), Daniel Walther (Mittelhandbruch), Dennis Breker (Schulterverletzung) und Markus Gieseler (Berufl. Verhindert) gut mithalten. Obwohl die Königsborner das Heft in die Hand nahmen, war der EHC nicht chancenlos und versteckte sich nicht. Sobald sich ihnen die Chance bot, spielten sie schnell nach vorne und konnten sich so einige Tormöglichkeiten erarbeiten. Nach dem 0:2 konnte Michal Kousek schnell den 1:2-Anschlusstreffer erzielen. Danach hatte André Bruch die große Möglichkeit zum Ausgleich. Kurz vor der Drittelpause machten es die Gastgeber besser und erhöhten auf 3:1. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des Mittelabschnitts. Rene Kutzner traf seinen Gegenspieler unglücklich mit dem Schläger im Gesicht und bekam dafür eine fünfminütige Strafzeit mit Spieldauerdiszipinarstrafe. Diese Überzahl nutzen die „Bulldogs“ und erhöhten auf 5:1. Nach Ablauf der Strafe agierte der EHC etwas offensiver, mit der Hoffnung, das Spiel noch drehen. Dadurch liefen sie in einige Konter der „Bulldogs“ die bis zur zweiten Pause auf 8:1 davonzogen. Dadurch war das Spiel schon nach 40 Spielminuten entschieden, im letzten Drittel ging es somit nur noch um Schadensbegrenzung. Zwei weitere Treffer ließ der EHC noch zu und mußte so das Eis mit einer 1:10-Niederlage verlassen.
Torfolge: 0:1 Kuchnia (2. – Vorarbeit Bezouska, Hrstka); 0:2 Furda (12. – Gerike, Pigache); 1:2 Kousek (12. – André Bruch, Harnesk); 1:3 Pigache (19. – Krätzer, Schnieder PP); 1:4 Krätzer (22. – Furda, Gerike PP); 1:5 Krätzer (25. – Rangen, Kuchnia PP2); 1:6 Kuchnia (29. – Rangen PK); 1:7 Pigache (33. – Furda, Krätzer); 1:8 Schnieder (40. – Krätzer, Pigache); 1:9 Krätzer (45. – Furda, Pigache); 1:10 Furda (55. – Krätzer, Schnieder)
Strafen:
EHC: 21 + 10(Zech) + Spieldauerdisziplinarstrafe (Kutzner)
Königsborner JEC:16 + 10(Hrstka)
Schiedsrichter: Schelewski – Dobber, C. Sauer
Zuschauer: 139
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Zech, Schäfer, Kutzner, Elzner – Oertel, Kousek, Andre Bruch, Tim Bruch, Stein, Linke, Harnesk, Hall
Königsborner JEC
May (Potthoff) – Hrstka, Möller, Kühl, Philip Brozé, Gerika, Wapnewski, Schneider, Rangen, Nejdrowski – Krätzer, Golumbeck, Marcel Brozé, Bezouska, Pigache, Alexandrov, Furda, Ulrich, Schnieder, André Kuchnia
EHC Netphen mit gutem Ergebnis gegen Ratingen
1:3-Niederlage gegen „Ice Aliens“ – André Bruch mit Ehrentreffer
Der EHC Netphen scheint die Pause gut genutzt zu haben. Im Spiel gegen die „Ice Aliens“ aus Ratingen zogen sich die Netphener mit dem 1:3 (0:3 1:0 0:0) gut aus der Affäre. Im Gegensatz zu den letzten beiden Spielen konnte Reinhard Bruch bis auf Tim Bruch und Dennis Breker seine Wunschformation aufs Eis schicken. Wie in den bisherigen Spielen der Saison setzte der EHC von Beginn an auf die Defensive und ließ den Gegner das Spiel machen. Selbst wollte man dann mit schnellen Angriffen zum Ziel kommen. So hatte André Bruch in der dritten Spielminute die erste gute Torchance des Spiels, als er alleine aufs gegnerische Gehäuse zulief, aber leider am Ratinger Goalie scheiterte. In der Folgezeit nahm der Gast das Heft mehr und in die Hand, während der EHC mit viel Einsatz dagegenhalten konnte und so dem Gast keine leichten Torchancen ermöglichte. Dennoch konnte der Gast drei Mal jubeln, als die Netphener kurz die Ordnung verließen und den Gegner zum Tore schießen einluden. Alles schien wie in den letzten Spielen zu laufen. Der EHC Netphen jedoch ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und nahm seine defensive Grundordnung schnell wieder ein. Gepaart mit viel Einsatz und einem starken Hendrik Sirringhaus im Kasten konnte man im zweiten Spielabschnitt mehr dagegen halten und kam folgerichtig zu mehreren eigenen Torchancen. Eine davon nutzte André Bruch mit einem Schuss von der „Blauen“ zum 1:3 in der 31. Spielminute. Bei den Gästen aus Ratingen stieg der Frust immer mehr, hatten sie nach dem 0:12-Hinspielergebnis nicht mit so viel Gegenwehr. Mit steigender Spielzeit wuchs der Glaube im Lager des EHC Netphen an den Anschlusstreffer und den Ausgleich immer mehr. Daher wurden die EHC-Cracks gegen Ende des Spiels immer offensiver, was den Gast zum Kontern einlud. In dieser Phase war aber erneut Hendrik Sirringhaus der Fels in der Angriffsbrandung der Aliens. Trotz der offensiveren Spielweise wollte den einheimisches Kufenflitzern ein Tor mehr gelingen und man konnte trotz der 1:3-Niederlage das Eis erhobenen Hauptes verlassen, was von den EHC-Fans bei der Ehrenrunde ebenfalls honoriert wurde.
Dennoch gab es im Lager des EHC Netphen gestern auch einige betrübte Minen. Nachdem der EHC vor der Pause bereits viele verletzte Spieler zu beklagen hatte, bahnen sich die nächten Verletzten an. René Sting musste das Eis Anfang des zweiten Drittels nach einem ungeahndeten Kniecheck mit Verdacht auf Kreuzbandriss verlassen, Daniel Walther konnte wegen einer Fingerverletzung nach einem ungeahndeten Stockschlag im Schlussabschnitt nicht mehr mitwirken.
Torfolge: 0:1 Tegkaev (12. – Vorarbeit Kohmann, Hendle); 0:2 Firsanov (17. – Gries, Haupting PP); 0:3 Tegkaev (17. – Kohmann, Hein); 1:3 A. Bruch (31. – Stein, Oertel)
Strafzeiten:
EHC: 14 + 10(Harnesk)
Ratinger „Ice Aliens“: 6
Schiedsrichter: Hertrich – Bandlowsky, Weiss
Zuschauer: 210
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Schäfer, Kutzner, Zech, Weil, Isselhorst, Harnesk, – Kousek, André Bruch, Stein, Oertel, Walther, Sting, Hall, Linke
Ratinger „Ice Aliens“
Kohl (Dömges) – Gross, Priebsch, Migas, Schumacher, Lahmer, Ackers, Häupting, Bleyer, Werner, Kohmann, Gries, Tegkaev, Oesterreich, Hein, Schiefner, Amini Jian, Hendle, Firsanov
Ratingen und Königsborn die kommenden Gegner des EHC Netphen
Nach einem spielfreien Wochenende ist der EHC Netphen am kommenden Wochenende erneut zweimal gefordert. Freitag sind die Ratinger „Ice Aliens“ ab 20:00 Uhr zu Gast im Sportpark Siegerland, zwei Tage später reist der EHC Netphen zum Königsborner JEC. Auftaktbully ist dort um 18:30 Uhr.
Am zweiten Wochenende der aktuellen Saison traf der EHC Netphen bereits auf die kommenden Gegner. Gegen die Ratinger setzte es eine deutliche 0:12-Niederlage, gegen die „Bulldogs“ unterlag man mit 1:4. Die Ratinger gelten als Überraschungsteam der Oberliga. Nur wenige Fachleute hatten sie so stark eingeschätzt, konnten sie die Topfavortien der Oberliga West doch einige Male ärgern. Nach 11 Spielen stehen sie mit 19 Punkten zwar nur auf dem siebenten Platz, haben aber mit zwei Punkten Rückstand weiterhin Tuchfühlung zu Tabellenplatz drei (EV Duisburg). Star im Team der „Aliens“ ist der Kanadier Lance Monych, der in der Scorerwertung auf Platz drei liegt.
Das Spiel bei den „Bulldogs“ aus Königsborn ist von besonderer Brisanz geprägt. Nach dem sich im Sommer der letztjährige EHC-Allrounder Philipp Brozé dem KJEC anschloss, wechselten Ende Oktober die nächsten zwei Spieler von Netphen nach Königsborn. Mark Wapnewski und Patric Schnieder, der im Sommer erst aus Königsborn ins Siegerland gewechselt war, verließen den EHC Netphen Richtung „Bulldogs“. Auf der anderen Seite hat der EHC Netphen mit Tim Linke, Benjamin Zech und Falk Elzner drei ehemalige „Bulldogs“ im Kader. Der KJEC rangiert nach 10 Spielen und 18 Punkten nur einen Rang hinter den „Ice Aliens“ aus Ratingen auf Platz acht, dem letzten Rang der zur Teilnahme an der Oberliga Endrunde berechtigt.
EHC-Trainer Reinhard Bruch kann am Wochenende nach zwei Spielen mit Minimalbesetzung bis auf Dennis Breker wieder seine Wunschformation aufs Eis schicken. Wer den EHC am Sonntag nach Königsborn begleiten will, kann wieder mit dem Bus mitfahren. Abfahrt ist um 14:30 Uhr, Anmeldung unter kyra.weil@ehcnetphen.de oder in den jeweiligen Gruppen des EHC bei Facebook/WKW.
Letztes Aufgebot unterliegt Bad Nauheim
Gibt es eigentlich eine Steigerung einer Rumpftruppe? Wenn ja stand die im Heimspiel gegen die Roten Teufel Bad Nauheim auf dem Eis, das der EHC Netphen mit einer 0:18 (0:4 0:8 0:6)-Niederlage verlassen musste. Zu den Ausfällen vom Duisburg-Spiel kamen noch die Ausfälle von Florian Schäfer (privat), Benjamin Zech (Schulter), Hendrik Isselhorst (Beruf) und Johannes Harnesk (Rippe) dazu, einzig Falk Elzner kehrte in den Kader zurück. Um wenigstens zwei Reihen aufbieten zu können, rückten Daniel Herling und André Jung von der 1b in den Kader von Reinhard Bruch. Anfang des Schlussabschnitts fiel dann auch noch Tim Linke mit einer Rückenverletzung aus, so dass der EHC am Ende nur noch neun Feldspieler aufs Eis schicken konnte. Für den EHC Netphen ging es von Beginn an nur um Schadensbegrenzung gegen Roten Teufel, die von einigen Experten als stärkstes Team der Oberliga West angesehen werden. Die heimischen Eisflitzer wehrten sich wieder nach Kräften und konnten trotz der Überlegenheit der Gäste einige Akzente in der Offensive setzten. Daher viel die Niederlage auch etwas zu hoch und der EHC hätte mehr als nur ein Tor verdient gehabt, auch wenn das am verdienten Sieg der Hessen nichts geändert hätte.
Der EHC Netphen hat bedingt durch die Deutschland-Cup-Pause am kommenden Wochenende spielfrei. Die Zeit kann der EHC Netphen nutzen, um seine Wunden zu lecken.
Torfolge: 0:1 Gare (4. – Vorarbeit Schwab, Baum); 0:2 Kujala (6. – Lavallee, Kohl); 0:3 Kujala (10. – Maaßen, Pöpel); 0:4 Kujala (20. – Lavallee); 0:5 Lavallee (25. – Kujala, Maaßen); 0:6 Weibler (27. – Gare, Schwab); 0:7 Weibler (27. – Gare, Mangold); 0:8 Maaßen (28. – Pohl, Lavallee); 0:9 Wex (31. – Cardona, Baldys); 0:10 Schwab (31. – Weibler); 0:11 Weibler (32. – Gare, Lavallee); 0:12 Maaßen (38. – Lavallee, Kujala); 0:13 Gare (43. – Lavallee, Franz); 0:14 Maaßen (48. – Kujala, Lavallee); 0:15 Pohl (56. – Baldys, Wex); 0:16 Wex (57. – Baldys, Cardona); 0:17 Baum (58. – Gare, Weibler); 0:18 Kujala (59. – Maaßen, Lavallee)
Strafen:
EHC: 8 + 10(Linke)
Rote Teufel Bad Nauheim: 6
Schiedsrichter: Lindlar – Henkels, Schneegans
Zuschauer: 456
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (ab 31. Nils Isselhorst) – Elzner, Walther, Stein, André Bruch – Sting, Oertel, Kousek, Linke, Herling, Jung
Rote Teufel Bad Nauheim
Keller (Lehr) – Mangold, Baum, Franz, Ketter, Pohl, Pöpel, Kohl – May, Baldys, Maaßen, Kujala, Cardona, Gare, Lavallee, Schwab, Weibler, Wex
Rumpftruppe unterliegt in Duisburg
EHC Netphen unterliegt den Duisburger Füchsen mit 0:16
Nur mit einer Rumpftruppe konnte der EHC Netphen die Reise nach Duisburg zu den dort ansässigen „Füchsen“ antreten. Mit Tim Bruch, Rene Kutzner, Falk Elzner, Dennis Breker und Markus Gieseler fehlten gleich fünf Spieler aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen und so musste der EHC Netphen mit einem 0:16 (0:3 0:6 0:7) die Heimreise antreten. Die übrig gebliebenen zwei Reihen wehrten sich nach Kräften und gaben alles, um den Duisburger „Füchsen“ Paroli bieten zu können. Dies gelang auch im ersten Drittel, wo die Netphener Kufenflitzer mit einigen Entlastungsangriffen durchaus dem Tor nahe waren. Martin Oertel war dem Torerfolg kurz vor der ersten Pause am nächsten gekommen, der Pfosten verhinderte jedoch zu diesem Zeitpunkt das 1:3. Mit steigender Spielzeit und dem damit verbundenen Kräfteverschleiß mussten sie den Gastgebern immer mehr und mehr das Feld überlassen. Die konnten den sich ihnen bietenden Platz ausnutzen und ließen ihren drei Toren im Auftaktdrittel im zweiten sechs Tore und im letzten Drittel sieben Tore zum Endstand vom 0:16 aus Netphener Sicht folgen.
Torfolge: 0:1 Oprée (3. – Vorarbeit Breitkreuz, MacKay); 0:2 Palka (5. – Hastenteufel, Strodel); 0:3 Daniel Fischbuch (7. – Preibisch, Palka); 0:4 Breitkreuz (22. – Strodel, Schmidt); 0:5 Oprée (25. – Schmidt, Breitkreuz PP); 0:6 Dennis Fischbuch (27. – Schöbel, Hanke); 0:7 MacKay (32. – Strodel); 0:8 Palka (32. – Preibisch, Oprée); 0:9 Palka (36. – Daniel Fischbuch, Preibisch); 0:10 Strodel (47. – Palka, Preibisch); 0:11 Daniel Fischbuch (48. – Schmidt, Dennis Fischbuch); 0:12 Breitkreuz (48. – MacKay, Schöbel); 0:13 Schlipper (50. – Dennis Fischbuch, Daniel Fischbuch PP); 0:14 Breitkreuz (51. – Schöbel, MacKay PP); 0:15 Preibisch (56. – Ziolkowski PK); 0:16 Breitkreuz (58. – MacKay, Hrstka)
Strafen:
EHC: 16 + 10(Stein)
Duisburger Füchse: 4 + 10(Schmidt)
Schiedsrichter: Melia – Doden, C. Sauer
Zuschauer: 634
Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst (ab 49. Sirringhaus) – Zech, Schäfer, Hendrik Isselhorst, Walther – Sting, Oertel, Kousek, Andre Bruch, Stein, Linke
Duisburger Füchse
Linda (Renkewitz) – Klingsporn, Hastenteufel, Oprée, Schmidt, Hrstka, Behlau, Daniel Fischbuch, Hanke, Strodel, Palka, Preibisch, Schöbel, Breitkreuz, Dennis Fischbuch, Ziolkowski, MacKay, Werth, Schlipper
Zwei Spiele binnen zwei Tagen für den EHC Netphen
Duisburg am Freitag und Bad Nauheim am Samstag die kommenden Gegner
Der EHC Netphen ist am kommenden Wochenende erneut zweimal gefordert. Allerdings diesmal binnen zwei Tagen. Den Auftakt macht am Freitag das Spiel bei den Duisburger Füchsen, nur einen Tag später steigt das Heimspiel gegen die Roten Teufel Bad Nauheim.
Die Duisburger waren vor zwei Jahren noch Meister in der Regionalliga West und traten in der Vorsaison folgerichtig in der Oberliga West. Dort belegten Sie am Ende hinter Meister Dortmund den zweiten Platz. In der folgenden Endrunde belegten sie in ihrer Gruppe den zweiten Platz und scheiterten in den Aufstiegsplayoffs im Viertelfinale am späteren Aufsteiger SC Riessersee. Im Sommer wurde der Etat der Duisburger deutlich zurückgefahren. Daher wurde vornehmlich auf die Jugend gesetzt, nur vier Spieler im aktuellen Kader sind älter als 22. Die Füchse gingen eine umfangreiche Förderlizenz-Kooperation mit den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG, deren Spieler bei den Füchsen aber nur zum Einsatz kommen wenn ihr Stammverein spielfrei hat. Für Freitag heißt das, dass die Füchse auf ihre Förderlizenzspieler verzichten müssen. Noch vor dem ersten Saisonspiel gab es den ersten Paukenschlag bei den Füchsen, als Trainer Andreas Lupzig freiwillig den Hut nahm. Nachfolger wurde Franz-David Fritzmeier, der für sie bis zur letzten Saison auf Torejagd ging. In der laufenden Saison sind die Duisburger noch einige Plätze von ihrem Saisonziel (Platz 5) entfernt. Nach 8 Spielen liegen sie mit 14 Punkten auf dem achten Rang. Zuletzt besiegten sie den Herforder EV mit 13:0 und unterlagen sie den Ratinger Ice Aliens knapp mit 3:4. Auftaktbully in der Scania-Arena ist um 19:30 Uhr. Wer den EHC Netphen begleiten möchte, kann wieder mit dem Bus mitfahren. Abfahrt ist um 16:00 Uhr, Anmeldung unter kyra.weil@ehcnetphen.de oder in den jeweiligen Gruppen des EHC bei Facebook/WKW.
24,5 Stunden später steigt dann das Heimspiel gegen die Roten Teufel Bad Nauheim. Die Teufel spielen schon seit einigen Jahren in der Oberliga. In der letzten Saison landeten sie hinter Dortmund und Duisburg auf dem dritten Platz. In der Endrunde landeten sie in ihrer Gruppe auf dem ersten Platz. In den Aufstiegsplayoffs kamen sie von den West-Vereinen am weitesten und unterlagen im Halbfinale ebenfalls dem SC Riessersee. In die neue Saison starteten sie mit dem Aufstieg als Ziel. Laut Nauheims Kapitän Lanny Gare haben den stärksten Kader seit Jahren. In der Tabelle ist davon noch nicht viel zu erkennen. Nach acht Spielen stehen sie mit 18 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Am vergangenen Wochenende konnten sie im Hessenderby die Oberhand behalten und besiegten die Löwen Frankfurt vor eigenem Publikum mit 4:1. Das Spiel gegen die Roten Teufel beginnt am Samstag um 20:00 Uhr.
EHC Netphen vom Herforder EV bezwungen
Spiel nach Drei-Tore-Rückstand im letzten Drittel fast gedreht
Dem EHC Netphen bleibt in der Oberliga West der erste Erfolg weiter verwehrt. Im Spiel gegen die „Dragons“ vom Herforder EV musste man sich mit einer 4:8 (1:2 1:3 2:3)-Niederlage abfinden. Dabei war der Gast aus Herford in den ersten beiden Drittel das leicht bessere Team. Im Schlussabschnitt stellte EHC-Trainer Reinhard Bruch auf zwei Reihen um und der EHC kam mit viel Kampf ins Spiel zurück. Bis dahin lag der EHC aber bereits mit 2:5 im Hintertreffen. Die heimischen Puckjäger hatten sowohl im ersten wie auch im zweiten Drittel einige Phasen, wo man den Gast länger unter Druck setzten konnte. Nach einer Großchance gleich zu Beginn, wo sich Hendrik Sirringhaus auszeichnen konnte, hatte Daniel Walther die erste Chance für den EHC Netphen. Ein Penalty, den Michal Kousek nicht verwandeln konnte, hätte ebenfalls das 1:0 bringen können, die René Sting in der 12. Spielminute nach Zuspiel von Martin Oertel besorgte. Die währte jedoch nur einige Minute, bis der HEV binnen einer Minute das Spiel drehte und selbst in Führung ging. Diese konnten sie bis zum zweiten Pausenpfiff auf 5:2 ausbauen, das Tor zum zwischenzeitlichen 2:3 aus Sicht des EHC Netphen erzielte erneut René Sting mit einem Unterzahltreffer.
Im Schlussabschnitt sahen die Fans einen anderen EHC Netphen. Mit zwei Reihen kämpften sie sich ins Spiel zurück und machten viel Druck Belohnt wurden sie durch zwei Tore von André Bruch in der 50. Spielminute zum 4:5-Anschlusstreffer. Patrick Schnieder hatte vor und nach dem 4:5 zwei gute Einschussmöglichkeiten, eine davon mit einem Penalty, die bereits den Ausgleich bzw. die erneute Führung für den EHC bedeutet hätten. So stürmte der EHC Netphen weiter, lief jedoch in zwei Konter, die die „Dragons“ zum 4:6 und 4:7 nutzen konnten und damit das Spiel vorzeitig entschieden. Das 4:8 in der vorletzten Spielminute war dann die endgültige Entscheidung.
Torfolge: 1:0 Sting (12. – Vorarbeit Oertel); 1:1 Piro (15. – J. Keller, Smith); 1:2 Smith (16. – Piro, J. Keller); 1:3 Smith (22. – Reiss); 2:3 Sting (27. – A. Bruch PK); 2:4 Reiss (28. – Smith, Piro PP); 2:5 Smith (34. – Piro, Reiss PP2); 3:5 A. Bruch (46. – Walther, Linke); 4:5 A.Bruch (51. – Schnieder, Gieseler PP); 4:6 Smith (54. – J. Keller, Reiss PK); 4:7 Klein; 4:8 Piro (59. – J. Keller, Smith)
Strafzeiten:
EHC: 16 + 10(Sirringhaus)
Herforder EV: 12
Schiedsrichter: Daniels – Mann, Quint
Zuschauer: 209
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Harnesk, Gieseler, Zech – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Breker, Oertel, Sting, Linke, Walther, Hall
Herforder EV
Lammers (Morawitz) – Reim, Domula, Kiel, Reiss, Schäfer, Köhne, Jeffrey Keller, Piro, Nasebandt, Johannhardt, Smith, Anderson, Marc-Andre Keller, Klein
EHC Netphen wieder nur knapp am Sieg vorbei
Mit Rumpfkader knappe 3:5-Niederlage gegen Krefelder EV
Der EHC Netphen scheint endgültig in der Oberliga angekommen zu sein. Zwar reichte es auch im Spiel gegen den Krefelder EV nicht zu dem erhofften „Dreier“. Beim 3:5 (2:1 1:3 0:1) war man wie am Freitag gegen die Moskitos Essen wieder nah. Jedoch fehlte am Ende die Kraft, da EHC-Trainer Reinhard Bruch aufgrund der Ausfälle von Daniel Walther, Benjamin Zech (beide gesperrt) und Matti Stein (Leiste) nur mit zwei Reihen plus zusätzlichem Stürmer agieren ließ. Nach einer zerfahrenen Anfangsphase, in der sich der EHC Netphen einige Fehler erlaubte und die Seidenstädter zum Tore-Schießen einlud, gewann man mehr und mehr die Oberhand im Spiel. Verdientermaßen gingen die heimischen Eis-Cracks durch die Tore von Martin Oertel und Tim Bruch mit 2:0 in Führung. Auf den Anschluss 24 Sekunden vor der Drittelpause hatte Patric Schnieder vier Minuten nach Wiederanpfiff die passende Antwort und stellte den alten Abstand wieder her. Die Krefelder brauchten ihrerseits nur 24 Sekunden um erneut den Anschlusstreffer zu erzielen. Mehr und mehr konnten sie das Spiel an sich reißen und kamen in der 35. Spielminute zum Ausgleich, dem sie zwei Zeigerumdrehung später die erstmalige Führung folgen ließen. Der EHC Netphen blieb auch nicht chancenlos, René Sting (Pfosten) und Tim Bruch scheiterten nur knapp.
Im Schlussabschnitt fehlte den Netphener Puckjägern nach zwei harten Spielen am Wochenende, davon eins in Minimalbesetzung, den Kräfteverschleiß an. Sie versuchten nochmal alles, holten alles aus sich heraus, aber die letzte Kraft fehlte, das Spiel zu drehen. Tim Linke mit zwei Großchancen (44. und 54.) scheiterte in aussichtsreichen Position. In der 58. Spielminute fiel dann die endgültige Vorentscheidung, als die Gäste auf 3:5 erhöhten und damit den Endstand herstellten.
Torfolge: 1:0 Oertel (6. – Vorarbeit Kousek, Elzner); 2:0 Tim Bruch (12. – Breker); 2:1 Kretschmann (20. – Wagener, Huber); 3:1 Schnieder (25. – Kousek); 3:2 Deske (25. – Beckers, Klein); 3:3 Lankes (35. – Wagener, Schaub); 3:4 Schaub (37. – Kretschmann, Minson); 3:5 Klein (58.)
Strafzeiten:
EHC: 6 + 10 (Breker)
Krefelder EV: 6
Schiedsrichter: Starke – Heu, Siebel
Zuschauer: 140
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Weil, Isselhorst, Harnesk – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Breker, Oertel, Sting, Linke
Krefelder EV
Passmann (Petry) – Maas, Appelhans, Bronischewski, Wagener, Kretschmann, Beckers, Schlesiger, Minson, Lankes, Oltmanns, Huber, Klein, Drehmann, Hirsch, Deske, Schaub
EHC Netphen weiter sieglos
1:4 gegen „Bulldogs“ Königsborn – Tim Linke zurück im Siegerland
Der EHC Netphen muss in der neuen Saison weiterhin auf den ersten Punktgewinn warten. Wobei sie im Spiel gegen die „Bulldogs“ aus Königsborn so nah dran waren wie noch nie in der laufenden Saison. Der EHC Netphen war von Beginn an im Spiel und konnte sich einige gute Tormöglichkeiten herausarbeiten. Bis zur neunten Spielminute scheiterten Daniel Walther, Tim Linke und André Bruch nur denkbar knapp am Goalie der Gäste. Kurz nach der Torchance des Netphener Eigengewächsen stellte Jakub Krätzer mit dem 1:0 für die „Bulldogs“ das Spielgeschehen auf den Kopf. Die Königsborner konnten das Spiel mehr an sich reißen ohne das der EHC komplett chancenlos gewesen wäre. Oleg Tokarev scheiterte beim Versuch, den Puck zum 1:1 im fast leeren Gehäuse unterzubringen. Wie bereits beim 0:1 folgte auch hier nach einer guten Einschussgelegenheit der Netphener im Gegenzug das Tor der Gäste. Igor Furda traf zum 0:2.
Im zweiten Drittel konnte sich der EHC bei seinem Goalie Hendrik Sirringhaus bedanken, der das Spiel mit seinen Paraden offen hielt. Der Königsborner JEC war klar spielbestimmend und hätte das Spiel vorzeitig entscheiden können. Diesmal was es der EHC Netphen der nach vielen aussichtsreichen Chancen des Gegners einnetzen konnte. In Überzahl traf René Sting nach einem schönen Spielzug über Falk Elzner und Martin Oertel zum 1:2. Der EHC Netphen drehte nochmal auf und konnte das Heft in die Hand nehmen, leider ohne zählbares Ergebnis.
Im Schlussabschnitt knüpften die Netphener Kufenflitzer an die Leistung vor der Pause an. Sie machten weiter Druck auf das gegnerische Gehäuse um das Spiel noch zu drehen. Auch nach dem 1:3 in der 45. Spielminute steckten die Netphener nicht auf. Die Gäste ließen jedoch nichts anbrennen und machten mit dem 1:4 fünf Minuten vor Schluss alles klar.
Die Netphener Fans konnten am Sonntag einen Heimkehrer im Sportpark Siegerland begrüßen. Tim Linke steht seit dem Spiel in Ratingen wieder im Kader des EHC Netphen. Im Sommer wechselte Tim Linke zu den Hammer Eisbären. Dort fühlte er sich allerdings nicht wohl und schloss sich vergangene Woche wieder dem EHC an. Tim Linke war mit seinen 48 Scorerpunkten (20 Tore und 28 Vorlagen) maßgeblich am Erfolg des EHC Netphen in der vergangenen Saison beteiligt.
Torfolge: 0:1 Krätzer (9. – Vorarbeit Bezouska, Hrstka); 0:2 Furda (14. – Bezouska, Gerike PK); 1:2 Sting (29. – Elzner, Oertel PP); 1:3 Bezouska (45. – Furda, Golumbeck); 1:4 Kühl (55. – Schulz, Nejotrowski)
Strafzeiten:
EHC: 10
Königsborner JEC: 10
Schiedsrichter: Vermölen – Heu, Strohmenger
Zuschauer: 205
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Tokarev, Zech, Wapnewski, Henrik Isselhorst – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Oertel, Blumenhofen, Walther, Sting, Linke, Hall
Königsborner JEC
May (Potthoff) – Hrstka, Möller, Kühl, Philip Brozé, Gerike, Rangen, Nejotrowski, Krätzer, Golumbeck, Marcel Brozé, Bezouska, Patrik Kuchnia, Alexandrov, Schulz, Furda, Andre Kuchnia
EHC Netphen von Außerirdischen entführt
0:12-Niederlage gegen Ratinger Ice Aliens
Im zweiten Spiel der Oberliga mußte der EHC Netphen seine zweite Niederlage hinnehmen. Das Spiel bei den Ratinger Ice Aliens endete mit einer 0:12-Klatschen für die heimischen Puckjäger. Der EHC, der bis auf Matti Stein in Bestbesetzung antrat, kam im ersten Drittel kaum ins Spiel. Nach einer eigenen Überzahl waren die Ratinger gerade wieder komplett, als sie die 1:0-Führung erzielen konnten. Die Gastgeber blieben spielbestimmend und konnten ihr spielerisches Übergewicht bis zur Pausensirene in eine 3:0-Führung ummünzen. Im zweiten Drittel konnte der EHC mehr dagegen halten und setzte seinerseits einige Offensivakzente. Die besten Gelegenheiten zum Torerfolg für den EHC hatte Andre Bruch. In der 34. Spielminute scheiterte er gleich zweimal am Ratinger Goalie. Besser machten es wieder die Aliens, die den Netphener Goalie Nils Isselhorst ihrerseits zweimal überwinden konnten.
Im Schlussabschnitt konnten die Ratinger schalten und walten wie sie wollten. Ihre sich bietenden Torchancen nutzen sie konsequent aus und ließen den Puck gleich sieben Mal im Netphener Gehäuse zum 0:12-Endstand zappeln.
Torfolge: 0:1 Hendle (7. – Vorarbeit Gries, Tegkaev); 0:2 Tegkaev (8.); 0:3 Monych (10. – Schumacher, Kohmann); 0:4 Kohmann (30. – Priebsch PP); 0:5 Monych (39. – Lahmer); 0:6 Tegkaev (41. – Monych, Priebsch); 0:7 Aminikia (42. – Oesterreich, Hendle); 0:8 Schumacher (42. – Hauptig, Kohmann); 0:9 Monych (44. – Hein, Tegkaev PP); 0:10 Hendle (50. – Hauptig, Kohmann); 0:11 Tegkaev (52. – Monych, Hein); 0:12 Monych (56. – Tegkaev, Hein)
Strafen:
EHC: 16
Ratinger “Ice Aliens”: 18 + 10(Hein) + 10(Monych)
Schiedsrichter: Heffler – Kontny, Himbeeck
Zuschauer: 439
Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst (Sirringhaus) – Elzner, Wapnewski, Schäfer, Tokarev, Zech, Weil, Henrik Isselhorst, Kutzner – Koussek, Linke, Schnieder, Oertl, Tim Bruch, Andre Bruch, Breker, Sting, Walther, Blumenhofen, Hall
Ratinger “Ice Aliens”
Dillmann (Kohl) – Gross, Priebsch, Migas, Schumacher, Lahmer, Ackers, Aichele – Hauptig, Bleyer, Werner, Kohmann, Gries, Tegkaev, Monych, Oesterreich, Hein, Schiefner, Aminikia, Hendle
Auftaktniederlage gegen Ligaprimus
EHC Netphen unterliegt den Frankfurter Löwen mit 1:10
Den Auftakt in die Oberliga hatte sich der EHC Netphen sicher anders vorgestellt. Direkt zum Auftakt trafen die Siegerländer Kufenflitzer auf den Topfavoriten und Ligaprimus Löwen Frankfurt. Deren Etat geht nahe an die Million, im Sommer haben sie fast ihr ganzes Team ausgetauscht und nur mit erfahrenen Zweitliga- und Oberligaprofis verstärkt. Somit ist ihr klares Ziel der Aufstieg in die Zweite Bundesliga.
Der EHC Netphen, der mit Andre Bruch auflaufen konnte, wehrte sich nach Kräften und zeigte eine kämpferisch gute Leistung. Gestützt auf einen starken Hendrik Sirringhaus setzte man klar auf die Defensive und konnte einzelne Konter setzen. Dem Druck der Löwen konnte man bis zur neunten Spielminute standhalten, als der frühere DEL-Profi Thomas Schenkel das 1:0 für die Gäste erzielte. Der EHC blieb seiner Taktik treu. Kurz nach dem 0:2 (14.) setzte Neuzugang Patric Schnieder einen Konter nach einem Fehler in der Frankfurter Defensive zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz. Keine Zeigerumdrehung später bot sich ihm die Chance, das 2:2 zu erzielen. Die Löwen zeigten sich unbeeindruckt und erhöhten kurz vor der Sirene mit zwei weiteren Toren auf 1:4.
Im zweiten Spielabschnitt bot sich den 750 Zuschauern das gleiche Bild. Der EHC Netphen ließ nicht nach, doch gegen die Frankfurter Profitruppe war nicht viel machbar. Die Hessen ließen weitere vier Tore folgen, denen sie im Schlussdrittel zwei weitere zum 1:10-Endstand folgen ließen. Die EHC-Cracks zogen bis zum Schlusspfiff alle Register um einstellig zu bleiben, ein unglücklich abgefälschter Schuss brachte in der vorletzten Spielminute dann doch das ungewollte zehnte Tor.
Torfolge: 0:1 Schenkel (9. – Vorarbeit Seyller, Kasten); 0:2 Barta (14. – Breiter, Thau); 1:2 Schnieder (15. – André Bruch, Sirringhaus); 1:3 Barg (18. – Fairbarn, Schweiger PP); 1:4 Breiter (19. – Thau, Sevo); 1:5 Wagner (23. – Sevo, Seyller); 1:6 Breiter (25. – Müller, Barta); 1:7 Thau (27. – Kasten, Althenn PK); 1:8 Thau (30. – Breiter, Fairbarn); 1:9 Bornhausen (52. – Sevo, Hensel); 1:10 Bornhausen (59. – Sevo, Schwarzer)
Strafzeiten:
EHC: 24
Löwen Frankfurt: 12
Schiedsrichter: Prudlo M. – Reuter, Thiessen
Zuschauer: 750
Aufstellung:
EHC
Sirringhaus (ab 41. Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer, Tokarev, Zech, Wapnewski, Weil, Henrik Isselhorst – Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Stein, Breker, Oertel, Blumenhofen, Walther, Sting, Hall
Löwen Frankfurt
Schulz (Di Berado) – Wagner, Schenkel, Müller, Sevo, Kasten, Fairbarn, – Seyller, Schweiger, Barg, Schwarzer, Thau, Hensel, Barta, Knihs, Bauscher, Althenn, Breiter, Bornhausen
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EHC Netphen nimmt Verteidiger unter Vertrag

Der EHC Netphen ist auf der Suche nach weiteren Verstärkungen für die Abwehr fündig geworden. Von den „Bulldogs“ des KJEC Königsborn wechselt der 22jährige Benjamin Zech zum EHC Netphen. Zech konnte die Verantwortlichen des EHC Netphen bereits während Probetrainings in der Kölnarena 2 von seinem Können überzeugen. Nach dem die Verhandlungen abgeschlossen waren, konnten die letzten Formalitäten in der letzten Woche geklärt werden.
Benjamin Zech stammt aus dem Nachwuchs des ES Weißwasser. Dort spielte er bis zur DNL, und wechselte zur Saison 2006/2007 zum DNL-Team des Krefelder EV. Parallel dazu kam er bei den Black-Devils Niederrhein aus Moers in der Regionalliga NRW zum Einsatz. In der folgenden Saison schnürte er das erste Mal für die „Bulldogs“ aus Königsborn die Schlittschuhe. In den Saisons 2008/2009 und 2009/2010 ging er in der Regionalliga Nord für die Harzer Wölfe aus Braunlage, die Rostock Piranhas und den Adendorfer EC aufs Eis. In Braunlage war er unter anderem Teamkollege von EHC-Kapitän Falk Elzner.
In der Saison 2010/2011 ging der junge Verteidiger wieder zurück nach Königsborn in die Oberliga. Dort stand er gemeinsam mit dem weiteren Neuzugang des EHC Netphen, Patrick Schnieder auf dem Eis und erzielte ein Tor und steuerte sechs Vorlagen bei.
Verstärkung für die Abwehr des EHC Netphen
Henrik Isselhorst kommt aus Troisdorf
Der EHC Netphen bleibt weiter auf dem Transfermarkt aktiv. Wurden in den vergangenen Wochen vermehrt offensive Kräfte an Land gezogen, kann der EHC Netphen diesmal eine Verstärkung für die Abwehr vermelden. Mit Henrik Isselhorst (24) wechselt ein junger Verteidiger ins Siegerland, der bei den Senioren bislang ausschließlich in der Regionalliga aktiv war. Er folgt seinem Bruder Nils, der wie bereits berichtet, den EHC Netphen auf der Torwartposition verstärkt.
Henrik Isselhorst begann seine Eishockey-Laufbahn im Nachwuchs des Iserlohner EC. Der gebürtige Engelskirchener wechselte bereits im Nachwuchs zu den Kölner Haien, wo er bis zur DNL ausgebildet wurde. In der Saison 2004/2005 spielte er für die Preußen Berlin in der DNL und für den EHC Dortmund in der Junioren-Bundesliga. Für die Senioren des EHC Dortmund schnupperte er auch das erste Mal Regionalliga-Luft. Zur folgenden Saison wechselte er zum EHC Troisdorf an den Rhein, für die er bis zur Saison 2007/2008 die Schlittschuhe schnürte. Während der Saison 2007/2008 ging er zum EC Bergisch Land nach Solingen. Dort war er bis Ende der Saison 2008/2009 aktiv. Danach ging er zurück zum EHC Troisdorf und blieb den Aggerstädtern bis zur vergangenen Saison treu.
Neue Führung beim EHC Netphen
Simona Weil neue Vorsitzende beim EHC Netphen
Der EHC Netphen hat in seiner Jahreshauptversammlung am 15.07.2011 Simona Weil in das bis dato freie Amt des 1. Vorsitzenden gewählt. Sie übernimmt damit das Ruder von Marco Weber, der sich nicht mehr zur Wahl zum 2. Vorsitzenden gestellt hat.
Die Jahreshauptversammlung begann im Hotel Restaurant Stella in Netphen mit der Begrüßung der anwesenden Mitglieder durch Marco Weber. Nach der Feststellung der Tagesordnung kam der erste heikle Punkt des Abends. Um für die kommende Saison in der Oberliga gerüstet zu sein, war eine Änderung der Satzung notwendig. Diese wurde unter der Wahlleitung von Martin Geppert ohne Gegenstimmen von den anwesenden Mitgliedern angenommen.
Es folgten die Berichte der einzelnen Abteilungen. Dort wurden die Leistungen sowohl im Senioren- wie auch im Nachwuchsbereich der einzelnen Mannschaften und Jahrgänge erläutert. Herauszuheben waren hier die Bambini, die unter der Leitung von Silke Kruse und Mario Kentrup in ihrer Gruppe den Gesamtsieg erreichen konnten.
Anschließend erläuterte Kassenwart Dirk Büdenbender den Mitgliedern die Ein- und Ausgabensituation, die mit einem positiven Ergebnis abschloss.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die bei ihrer Stichprobenprüfung keine Ungereimtheiten in der Kasse feststellen konnten, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Somit konnte zum nächsten TOP übergegangen werden, zur Wahl des Vorstandes. Für das im letzten Jahr freie Amt des 1. Vorsitzenden wurde Simona Weil vorgeschlagen, die einstimmig gewählt wurde. Marco Weber stellte sich für den 2. Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung. Da sich von den anwesenden Mitgliedern niemand für dieses Amt zur Verfügung stellte, bleibt dieses bis zur nächsten Jahreshauptversammlung unbesetzt.
In den weiteren Wahlen wurde Uwe Sting als sportlicher Leiter wiedergewählt, die Nachfolge von Matti Stein als Schriftführerin tritt Kyra Weil an. Des Weiteren wählten die Mitglieder Timo Engel zum Pressesprecher, Monika Dimter zur Beisitzerin und Paul Schäfer zum Kassenprüfer.
Im Jugendvorstand waren ebenfalls die Ämter des 1. Und 2. Vorsitzenden zu vergeben. Die Mitglieder wählten Silke Kruse zur 1. Vorsitzenden, Martin Reeh wurde zum 2. Vorsitzenden bestimmt.
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Simona Weil im Namen aller Vereins- und Vorstandsmitglieder bei Marco Weber für seine in den letzten drei Jahren geleistete Arbeit für den EHC Netphen. Marco Weber war seit der Gründung des Vereins vor drei Jahren dabei und führte den Verein bis in die Oberliga.
 Bildbeschreibung v. l: Kyra Weil (Schriftführerin), Monika Dimter (Beisitzerin), Simona Weil (1. Vorsitzende), Silke Kruse (1. Vorsitzende Nachwuchsvorstand), Uwe Sting (Sportl. Leiter); Reinhard Bruch (Trainer 1. Ma.); Dirk Büdenbender (Kassenwart)
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