|
EHC Netphen auf dem Torhütermarkt aktiv
 Foto: CST Medien
Nachdem der EHC Netphen in den vergangen Wochen einige Stürmer verpflichtet hat, kann jetzt ein Neuzugang vorgestellt werden, der mehr für das Gegenteil zuständig ist. Vom EHC Troisdorf wechselt der junge Torhüter Nils Isselhorst ins Siegerland. Der 21jährige hütete in den vergangenen zwei Saisons das Tor der Rheinländer, mit denen er in der Saison 2009/2010 den Regionalliga-Pokal holte und in den der vergangenen Saison in der Regionalliga auf Platz zwei landete, einen Rang vor dem EHC Netphen. In der folgenden Aufstiegsrunde erreichte er mit den Troisdorfern Platz sieben und damit den Aufstieg in die Oberliga.
Nils Isselhorst durchlief den kompletten Nachwuchs der Kölner Haie, bevor er 2007 nach Bayern ging. Dort spielte er je ein Jahr beim SC Riessersee (DNL) und beim EC Peiting (Junioren-BL). Danach ging er wieder nach NRW zurück und schloß sich dem EHC Troisdorf an.
In der kommenden Saison soll Nils Isselhorst zusammen mit Henrik Sirringhaus das Torhütergespann beim EHC Netphen bilden.
Martin Oertel (27) kommt vom ERSC Amberg aus der Landesliga Bayern zum EHC Netphen. Davor spielte er für die Black Dragons Erfurt in der Oberliga und die Young Lions Frankfurt in der Regionalliga NRW. In der Saison 2007/2008 ging er über den „großen Teich“ und war in Ligen unterhalb der NHL in Nordamerika aktiv.
Bevor er sein Glück in Amerika versuchte, war er ebenfalls ausschließlich in der Regionalliga und Oberliga aktiv. Nach einer DNL-Saison in Augsburg ging er in der Oberliga zwei Jahre für den ERC Haßfurt und ein Jahr für Höchstadter EC auf Tore. Danach folgten zwei Spielzeiten in der Regionalliga für den Adendorfer EC und den TSV Erding.
Kader des EHC Netphen wächst weiter – Daniel Walther zurück im Siegerland
 Foto: CST-Medien
Der EHC Netphen war erneut auf dem Transfermarkt aktiv. Der vierte Neuzugang zur kommenden Saison ist mit dem erfahrenen Stürmer Daniel Walther kein unbekannter im Siegerland. Von 2002 bis 2007 ging Daniel Walther für den EC Siegerland auf Torejagd, mit denen er im Jahr 2006 als Spielertrainer den Verbandsliga-Pokal erringen konnte. Nach einem weiteren Jahr beim ECS wechselte er zurück in seine Heimat nach Neuwied. Mit dem EHC Neuwied schaffte er in den ersten drei Jahren drei Aufstiege von der Landesliga über die Verbandsliga in die Regionalliga. Nach einem weiteren Jahr in Regionalliga mit mäßigem Erfolg beim EHC Neuwied, reizte ihn die Aussicht, in bekanntem Umfeld sich noch einmal in der Oberliga messen zu können.
Daniel Walther begann seine Karriere beim Heilbronner EC in der Oberliga. Sein weiterer Weg führe ihn zum EHC Neuwied, mit denen er nach einem Jahr in der Oberliga in die 1. Liga aufstieg. Nach einer weiteren Saison mit dem EHC Neuwied in der 1. Liga ging er für ein Jahr in die 2. Liga zur Limburger EG. Es folgten zwei weitere Jahre zurück beim EHC Neuwied in der 1.Liga und in der Bundesliga, bevor er für ein Jahr zum ESV Bergisch-Gladbach in die Regionalliga ging. Im Jahr 2000 schloss er sich dem Nachfolgeverein des EHC Neuwied, dem SC Mittelrhein-Neuwied an. Dort erreichte er den Aufstieg von der Regionalliga in die Oberliga. Von dort wechselte nach einem weiteren Jahr in der Oberliga zum EC Siegerland.
EHC Netphen verpflichtet weiteren Stürmer
 Foto: CST Medien
Der EHC Netphen arbeitet weiter am Kader für die Oberliga. Mit Dennis Breker kommt ein weiterer junger Spieler ins Siegerland, der seine Eishockey-Grundausbildung bei den Iserlohn Roosters genossen hat. Der 24jährige stand bis zur 2008/2009 für die Iserlohn Roosters in der Regionalliga auf dem Eis, für die er bis zur Saison 2006/2007 ebenfalls in der Junioren-Bundesliga auf Torejagd ging. Zur Saison 2009/2010 wechselte er zu den „Bulldogs“ aus Königsborn, für die er in der Regionalliga verletzungsbedingt nur vier Spiele bestreiten konnte. Aus diesem Grund legte er in der letzten Saison eine Pause ein, und war zuletzt nur im Inline-Hockey aktiv.
Wieder vollständig genesen möchte er in der kommenden Saison seine Karriere beim EHC Netphen fortsetzen und an seine Leistungen bei den Iserlohn Roosters 1b anknüpfen. Dennis Breker trifft beim EHC Netphen auf einen alten Bekannten. Mit dem Netphener Eigengewächs André Bruch ging er bei den Iserlohn Roosters 1b zwei Jahre gemeinsam auf Torejagd.
Weiterer Neuzugang beim EHC Netphen – Marc Blumenhofen kommt aus Neuwied
 Foto: CST Medien
Nach der Verpflichtung von Patric Schnieder kann der der EHC Netphen den nächsten Kaderzuwachs vermelden. Von den „Bären“ des EHC Neuwied wechselt mit Marc Blumenhofen (31) wechselt ein schneller Stürmer ins Siegerland, der bei allen seinen bisherigen Vereinen zu den Leistungsträgern zählte. In den letzten drei Spielzeiten schnürte er für die Neuwieder die Schlittschuhe, davor ging er für den EC Bergisch Land, EHC Troisdorf, ESV Bergisch Gladbach, Neusser EV, EHC Solingen (alle Regionalliga) und den SC Mittelrhein-Neuwied in der Oberliga auf Torejagd.
In der letzten Spielzeit erzielte er für die Neuwieder „Bären“ in 24 Regionalligapartien 12 Tore und steuerte 20 Vorlagen bei. Damit war er hinter Wilhelm Hamann und vor Stephan Petry zweitbester Scorer seines Teams.
Erste Vollzugsmeldung in der Personalplanung des EHC Netphen
 Foto: CST Medien
Der EHC Netphen kann den ersten Neuzugang für die kommende Saison vermelden. Nachdem seit einigen Wochen feststeht, dass man in der kommenden Saison in der Oberliga West antritt, wurde in den vergangenen Wochen kräftig am Kader der neuen Saison gebastelt. Während sich die Spieler noch von der kräftezehrenden letzten Saison erholen können, sind die Verantwortlichen des EHC Netphen derweil nicht untätig und arbeiten personell am Kader für die kommende Saison. Erster Neuzugang ist mit Patric Schnieder ein junger Stürmer aus dem Iserlohner Nachwuchs. Der 23jährige spielte in der letzten Saison mit dem Königsborner JEC in der Oberliga West. Für die „Bulldogs“ erzielte er in 45 Spielen 21 Tore und steuerte 20 Vorlagen bei. Damit war er zweitbester Scorer seines Teams. Davor ging er für Lippe-Hockey Hamm, den Herner EV, den EHC Dortmund und die Iserlohn Roosters 1b auf Torejagd. In der Saison 2007/2008 stand er mit dem Netphener Eigengewächs André Bruch beim Iserlohner EC in der Regionalliga auf dem Eis.
Seine Eishockey-Grundausbildung erhielt Patric Schnieder im Nachwuchs der Iserlohn Roosters, für die er u. a. in der Junioren-Bundesliga die Schlittschuhe schnürte.
Weitere Verpflichtungen stehen kurz vor dem Abschluss und werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
der EHC Netphen 08 wagt die Oberliga!
Siegerländer Sportfans dürfen sich ab dem Herbst auf eine neue Attraktion freuen: Der EHC 08 Netphen rückt nun doch in die Eishockey-Oberliga nach und ist damit künftig in der dritthöchsten deutschen Spielklasse am Start. Höherklassiges Eishockey wird dann nur noch in der DEL und in der 2. Bundesliga geboten. Eine große Chance für den erst vor drei Jahren gegründeten Verein, nicht nur das Siegerland, sondern auch das Umland für den schnellsten Mannschaftssport der Welt verstärkt zu begeistern. „Wir haben uns diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht“, bekennt der 2. Vorsitzende Marco Weber. Schließlich hatte der EHC 08 erst im März seinen Verzicht auf einen eventuellen Oberliga-Aufstieg erklärt. Durch die vollkommen unklare Situation bei den Oberligisten in Herne und Essen ist jedoch mittlerweile eine neue Lage entstanden. In Herne und Essen wird in der kommenden Saison aller Voraussicht nach kein Oberliga-Eishockey gespielt, so dass der Landeseissport-Verband Nordrhein-Westfalen in den letzten Wochenreichlich Überzeugungsarbeit bei den potenziellen Nachrücker-Kandidaten geleistet hat. „Letztlich ist es die sportliche Situation, die uns zu unserem Entschluss bewogen hat“, erklärt Marco Weber. „Neben uns werden auch unsere bisherigen Klassenrivalen aus Troisdorf und Herford in die Oberliga gehen, Frankfurt ist ohnehin sportlich dorthin aufgestiegen und auch Kassel soll die Regionalliga überspringen –die neue Regionalliga hätte für uns dann absolut keinen sportlichen Reiz mehr.“ Wesentlich attraktiver ist die Oberliga, zumal sich der EHC Netphen durch das verstärkte Nachrücken nicht zwingend in der Rolle des wöchentlichen „Kanonenfutters“ sieht. „Mit den Spitzenteams werden wir natürlich nicht mithalten können, das müssen wir aber auch nicht. Wir werden uns im Bereich zwischen Platz 5 und 12 bewegen“, betrachtet Marco Weber sein Team als absolut konkurrenzfähig in dieser sportlich anspruchsvollen und attraktiven Spielklasse. Zu dieser Einschätzung trägt natürlich auch die Tatsache bei, dass die Siegerländer beinahe ihren kompletten Spielerkader aus der vorigen, so erfolgreichen Regionalliga-Spielzeit beisammen halten werden, auch unser Eigengewächs André Bruch, der verstärkt von anderen Vereinen umworben wurde“, verrät der 2. Vorsitzende. Was Abgänge und Neuverpflichtungen angeht, wird im Juli eine Pressekonferenz folgen. Bei aller Vorfreude auf die Herausforderung in einer sportlich ungemein reizvollen Liga bleibt die Sorge, ob sich das „Abenteuer Oberliga“ stemmen lässt. „Das ist ja genau der Punkt, worum wir so intensiv und teilweise auch kontrovers über unser Nackrücken diskutiert haben. Wir sind aber der Meinung, dass wir in der Oberliga – neben besseren Vermarktungsmöglichkeiten – deutlich höhere Zuschauereinnahmen haben werden. Vereine wie Bad Nauheim, Frankfurt, Kassel, aber auch Dortmund, Herford oder Duisburg bringen traditionell viele Fans mit zu den Auswärtsspielen“,weiß Weber. Und dann sind da ja noch die einheimischen Eishockey-Fans, die man verstärkt in den Sportpark Siegerland locken will.
|